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Die sanfteste Wiederherstellung des Wohlbefindens von Kusztrich, Imre (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.04.2013
  • Verlag: IGK-Verlag
eBook (ePUB)
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Die sanfteste Wiederherstellung des Wohlbefindens

Zweiter von zwei Bänden: Handbuch der Chiropraktik, für Menschen auf der Suche nach Informationen über natürliche Behandlungsformen ohne Medikamente. Quelle: Die reiche Berufserfahrung eines der profiliertesten Chiropraktoren unserer Zeit, Jean-Paul Pianta, früherer Therapeut von Liz Taylor, Sean Connery u.a. Aus dem Inhalt: Die Chiropractic und das Herz Die vier Wirbelsäulen-Schmerzen Wir müssen lernen, Schmerzen zu schätzen Der Eis-Trick Intelligenz, Yips und Sensibilität Alltägliche WunderVorsicht, Nackenschläge! Zeigen Sie Zähne Spiele für einen gesunden Körper Grenzen der Gesundheit Interview mit Jean-Paul Pianta: 'Heilen ohne Spritzen und Medikamente.' Chiropractic für Tiere Der passende Sport Sonderteil: Richtiges Gehen, Richtiges Stehen, Richtiges Sitzen, Richtiges Sitzen im Auto, Richtiges Sitzen im Flugzeug, Richtiges Treppensteigen, Richtiges Telefonieren, Richtiges Aufstehen, Richtiges Heben, Richtiges Liegen, Richtiges Radfahren, Richtiges Gärtnern, Richtiges Reisen, Richtiges Reisen mit Rucksack, Richtiger Umgang mit der Computermaus

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 180
    Erscheinungsdatum: 29.04.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955771171
    Verlag: IGK-Verlag
    Größe: 632 kBytes
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Die sanfteste Wiederherstellung des Wohlbefindens

Die Wirbelsäule und ihre Beweglichkeit

Zwei benachbarte Wirbel bilden zwar ein Gelenk, aber ihr Spielraum ist sehr gering: wenige Millimeter. Erst die Summe der möglichen minimalen Bewegungen schenkt der Wirbelsäule eine erstaunliche Flexibilität in jede Richtung: Beugung nach vorne, Streckung nach hinten, Seitenbeugung, Drehung um eine feste Achse mit einer Kombination von allen drei Bewegungen und Rotation. An dieser präzisen Arbeit sind mindestens 144 Muskeln direkt beteiligt. Ihre Möglichkeiten, Kombinationen zwischen Anspannen und Entspannen herbeizuführen, gehen in die Millionen. Es ist kaum vorstellbar, was unser Körper leistet, wenn er den Einsatz der Rückenmuskeln koordiniert und synchronisiert. Denken Sie nur daran, was es für unser Rückgrat bedeutet, wenn wir einen schweren Koffer vom Gepäckband nehmen. Kein noch so ausgeklügelter Roboter könnte diese Bewegung wiederholen. Als Ergebnis solcher Bemühungen unserer Rückenmuskeln erleben wir gedankenlos alltägliche Wunderdinge, zum Beispiel das rechtzeitige Ausholen mit einem Tennisschläger - und sind stolz auf uns, wenn die Rückhand präzise trifft.

Übrigens wird die Wirbelsäule häufiger belastet, als Ihnen vielleicht bewusst ist. Das Börsenblatt des Deutschen Buchhandels- die Bibel der Buchbranche - rüttelte 2003 die Nation wach: Es herrscht ein rückenschädigendes Durcheinander im Verlagswesen, sehr ungesund für das Geschäft. Mal sind die Buchrücken von unten nach oben, Mal von oben nach unten bedruckt. "Wer gar in den tieferen Regalen im Extremhocking den Kopf hin und her drehen muss, kann Körperschäden erster Güte gewärtigen", schließt sich die Süddeutsche Zeitung an. Sie vergleicht das moderne Book Searching mit Paragliding oder Rafting, aus Sicht des Rückens. Das ist ein Problem, das eigentlich überflüssig ist. Seit der Jahrtausendwende hat die Norm Iso 6357 "Documentation - Spintitles on Books" weltweit maßgebend festgelegt, wie Buchtitel laufen sollen: von oben nach unten.

Die Muskeln, nicht die Wirbel, sind die wichtigsten Partner des Chiropractors angesichts von Rückenleiden. Nehmen wir als Beispiel ein Gelenk, das aus seiner normalen Arbeitsposition entfernt wurde. Es ist nicht verrenkt. Sagen wir besser: gekippt. Aber es hat eine Stellung erreicht, an der es sich in eine Richtung hin nicht mehr bewegen kann. Muskeln, die sich immer stärker anstrengen müssen, sichern es in dieser schwierigen Situation ab.

Bei all dem entscheidet nicht ein einziger Muskel selbst, wann er sich zusammenzieht und wann er wieder nachlässt. Jeder kann nur auf Befehle des Gehirns hin agieren. Allerdings kommt es vor, dass ganze Muskelgruppen gar nicht mehr auf Entspannung programmiert werden können, da sehr häufiges Verkrampfen sie effektiv kürzer werden lässt.

Auf der einen Seite also bereits schmerzende, sehr angespannte Muskeln. Auf der anderen ihre Partner, nachgebend, locker, entspannt. In einer solchen Situation haben sie wenig Arbeit. Würde man jetzt Massagen oder Fitnesstraining verordnen, könnte sich das Ungleichgewicht noch verschlimmern: Die fleißigen Muskeln werden noch stärker, die faulen noch schwächer. Deshalb greift der Chiropractor am liebsten mithilfe von Stimulationen in diesen Zustand ein. Dabei werden einzelne Bänder ganz gezielt durch Berühren von Reflexpunkten programmiert.

Erst wenn sie sich entspannen und nachgeben, kann der Wirbel seine ursprüngliche Lage wieder einnehmen. Der Chiropractor wird sich ein sehr genaues Bild davon machen, welche Muskeln unter besonderer Spannung stehen - es kommen immer mehrere in Frage -, und er wird ihren Zustand durch die Behandlung von Reflexpunkten verändern. Vielleicht wird er aber auch umgekehrt einen Gegenspielermuskel stärken, der sich von den anderen über Gebühr und ohne besonderen Widerstand dehnen lässt. Auch Massage könnte helfen. Aber nicht Med

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