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Endlich schmerzfrei mit Trigger-Osteopraktik Die einzigartige Faszien-Muskel-Therapie von Bauermeister, Wolfgang (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 06.05.2015
  • Verlag: Südwest
eBook (ePUB)
15,99 €
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Endlich schmerzfrei mit Trigger-Osteopraktik

Endlich schmerzfrei!

80 bis 90 % aller Schmerzsyndrome sind auf sogenannte myofasziale Triggerpunkte zurückzuführen. Dabei handelt es sich um lokal begrenzte Verhärtungen der Faszien-Muskel-Gewebe. Bleiben sie unbehandelt, gerät das Skelett auf Dauer in Ungleichgewicht. Trigger-Osteopraktik, eine von Dr. Wolfgang Bauermeister speziell entwickelte Schmerzbehandlungsmethode, setzt genau an diesen Triggerpunkten an. Sie ist einfach und wirksam, verzichtet auf Spritzen und Medikamente, verhindert manche OP und ist auch von Laien problemlos erlernbar. Dieses Buch zeigt als erster populärer Ratgeber die Verbindung zwischen Faszien, dem Bindegewebe, das unseren gesamten Körper durchzieht, und Muskeln auf. Zum ersten Mal werden bildgebende Verfahren benutzt, um Triggerpunkte sichtbar zu machen. Der Leser erfährt über die Ursachen vieler Arten von chronischen Schmerzen und wie man sie selbst behandeln kann.

Dr. med. Wolfgang Bauermeister studierte in Deutschland Medizin und absolvierte seine Ausbildung zum Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation an der TUFTS University in Boston USA. In den USA sammelte er Erfahrungen an Schmerzkliniken in Los Angeles und in Boston in der multidisziplinären Behandlung von chronischen Schmerzen. Im Jahr 2000 begann er als erster systematisch Stoßwellen für die Behandlung von Triggerpunkten einzusetzen und entwickelte die Trigger-Stoßwellen-Therapie TST®. Er ist Autor wissenschaftlicher Publikationen und leitet Ausbildungsseminare in der Trigger-Osteopraktik für Ärzte und Thearapeuten.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 224
    Erscheinungsdatum: 06.05.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641110970
    Verlag: Südwest
    Größe: 18057kBytes
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Endlich schmerzfrei mit Trigger-Osteopraktik

Das myofasziale Schmerzsyndrom

Obwohl die meisten Schmerzen des Bewegungsapparates dem myofaszialen Schmerzsyndrom zugeschrieben werden können, wird seine Existenz von Ärzten und Therapeuten oft ignoriert.
Ein wissenschaftlich anerkanntes Krankheitsbild

Das myofasziale Schmerzsyndrom ist ein wissenschaftlich anerkanntes Krankheitsbild, welches leider in Deutschland wenig Aufmerksamkeit findet, obwohl es in orthopädischen Fachbüchern beschrieben wird, wie z. B. von Carl J. Wirth und Wolf Mutschler (Wirth, Mutschler et al. 2007) Praxis der Orthopädie und Unfallchirurgie sowie von Hans-Peter Bischoff die Praxis der konservativen Orthopädie (Bischoff, Heisel et al. 2007). Da aber das Fachgebiet Schmerztherapie nicht an der Universität gelehrt wird und auch nicht Gegenstand der orthopädischen Facharztausbildung ist, wird diese Krankheit weitgehend ignoriert. Die Krankheit hat einen Code: ICD10-M79.1, entsprechend der Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD, englisch: International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems). Es ist das wichtigste weltweit anerkannte Diagnoseklassifikationssystem der Medizin und wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) herausgegeben.

Der Name "myofasziales Schmerzsyndrom" ist in Deutschland relativ unbekannt, wenngleich die meisten Schmerzen des Bewegungsapparates, was die Muskeln, Gelenke sowie die Wirbelsäule mit einschließt, dieser Schmerzkrankheit geschuldet sind. Der Name setzt sich aus zwei Worten zusammen: zum einen "myo", was Muskel bedeutet ( mys = altgriechisch: Muskel), und zum anderen "Faszie" ( fascia = lateinisch: Band, Bündel, Binde, Verbund), welche alle lockeren und festen Bindegewebe des Körpers bezeichnen. Bei der sogenannten Myofaszie handelt es sich also um eine eng miteinander verwobene Einheit von Muskelfasern und ihren bindegewebigen Hüllen, die man nicht unabhängig voneinander betrachten kann.

Die Wissenschaft hat das myofasziale Schmerzsyndrom bisher hauptsächlich von der muskulären Seite her untersucht, aber noch viel zu wenig die Faszie berücksichtigt. Erst seit wenigen Jahren finden regelmäßige Kongresse statt, bei denen die Faszie das Hauptthema ist. An der Universität Ulm befindet sich die Fascia Research Group, die seit mehreren Jahren Grundlagenforschung betreibt. Die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten für die Behandlung der Faszien und der Muskeln haben sich in den letzten Jahren wesentlich weiterentwickelt. Aber mehr dazu später.

Für die Betroffenen, die unter dem myofaszialen Schmerzsyndrom leiden, ist es wichtig zu wissen, dass die Wissenschaft tatsächlich den Ursprung der Schmerzen in den Muskelfasern gefunden hat. Die Fasern enthalten mikroskopisch kleine Knoten: die Triggerpunkte. Man findet sie nicht nur in den Muskeln, sondern auch im Bindegewebe - den Faszien. Die durch sie verursachten Schmerzen und Funktionsstörungen sind real und kein Produkt der Einbildung, wie viele Ärzte und einige Therapeuten ihren Patienten gerne glauben machen wollen. Sie sind, wenn sie gehäuft auftreten, als Knoten tastbar und werden auch als Myogelosen (griechisch mys = Muskel, lateinisch gelu = Frost, Erstarrung), bezeichnet. Diese Myogelosen sind aber nicht einfach irgendwelche bedeutungslosen Muskelknoten, sondern sie sind für viele Menschen eine Quelle chronischer Schmerzen. Masseure bemühen sich, diese Muskelknoten durch Massage zu beseitigen, was ihnen manchmal gelingt, aber nicht selten werden die Beschwerden dadurch noch verstärkt. Dann allerdings ist das myofasziale Schmerzsyndrom schon sehr weit fortgeschritten und muss mit anderen Methoden gezielt behandelt werden.

Je früher man die Triggerpunkte erkennt und behandelt, umso geringer ist der Aufwand, der getrieben werden muss, um sie zu beseitigen. Tatsächlich ist es aber so, dass Patienten

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