text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Faszinierend schmerzfrei! Das praxisorientierte Rückenbuch von Grasser, Georg (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 16.08.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
23,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Faszinierend schmerzfrei!

Das Faszien-Distorsions-Modell (FDM), entwickelt von dem amerikanischen Arzt Stephen Typaldos, stellt manches auf den Kopf, was wir über Rückenschmerzen wissen. FDM geht davon aus, dass ein Großteil aller Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparats auf sechs Faszienverformungen zurückzuführen ist.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 166
    Erscheinungsdatum: 16.08.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783741268915
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 20274 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Faszinierend schmerzfrei!

Kapitel 1

FDM - wenig bekannt und unterschätzt

Das Fasziendistorsionsmodell, FDM, entdeckt und entwickelt von dem amerikanischen Arzt Stephen Typaldos, eignet sich besonders zur Behandlung von Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparats: Rückenschmerzen aller Art, Schmerzen in Armen und Beinen, Händen und Füßen, Sportverletzungen, steife Gelenke, Schulter- oder Knieschmerzen, Verstauchungen, Verrenkungen, Bänderrisse, Zerrungen usw.. Versierte Therapeuten behandeln auch Kopfschmerzen, Fibromyalgie und das Karpaltunnelsyndrom oder begleiten Schlaganfallpatienten in der Rehabilitationsphase. Vieles im Zusammenhang mit FDM ist noch unerforscht oder die Forschung befindet sich erst in den Anfängen. Typaldos selbst ging davon aus, dass FDM auch in der postoperativen Begleitung und in der Vorbeugung gegen Verletzungen einsetzbar ist. Aber in erster Linie ist FDM eine manuelle Behandlungsmethode für Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparats, die ohne Medikamente und ohne Operation vielen Patienten schnell helfen kann, auch wenn diese schon eine längere Leidensgeschichte hinter sich haben. Ein weiterer Pluspunkt ist die einfache Diagnostik, die ohne teure Geräte und aufwändige Untersuchungen auskommt. Der behandelnde Therapeut kann sich dabei nämlich auf die Angaben des Patienten stützen und braucht keine aufwändigen Diagnoseverfahren. Der Patient selbst macht durch die Art und Weise, wie er seinen Schmerz beschreibt und zeigt, genau klar, woran er leidet und wie die Behandlung aussehen muss. Doch davon später.
Weshalb wir FDM brauchen

Mancher Leser wird sich vielleicht fragen, wozu wir das Fasziendistorsionsmodell überhaupt brauchen. Schließlich haben wir genug fähige Orthopäden, Osteopathen und Physiotherapeuten. Es gibt Akupunktur, hoch entwickelte Operationsmethoden und alternative Behandlungsmethoden und natürlich wirksame Medikamente und Schmerzmittel. Rückenschmerzen können umfassend untersucht und behandelt werden. Doch so einfach ist es nicht. Denn trotz aller dieser medizinischen Vorzüge und Maßnahmen leben laut der Deutschen Schmerzliga e.V. in Deutschland 12 bis 15 Millionen Menschen, die an länger andauernden oder wiederkehrenden Schmerzen leiden. Rückenschmerzen zählen laut dem Dossier "Chronischer Schmerz, Daten, Fakten, Hintergründe" vom Januar 2013 der Deutschen Schmerzliga zu den häufigsten Schmerzen:

Bei Umfragen geben 40 Prozent der Erwachsenen an, momentan Rückenschmerzen zu haben.
Nach Erkenntnissen des Robert-Koch-Instituts haben sogar bis zu 44 Prozent der 14- bis 17-Jährigen regelmäßig Rückenschmerzen.
Etwa 10 Prozent der Rückenschmerz-Patienten sind dauerhaft beeinträchtigt.
Rund 60 Prozent der von Rückenschmerzen Betroffenen gehen in den vorzeitigen Ruhestand, wenn sie länger als sechs Monate krankgeschrieben wurden.
Gut zwei Drittel aller Erwachsenen leiden innerhalb von zwölf Monaten mindestens einmal an Rückenschmerzen. Pro Patient entstehen daraus volkswirtschaftliche Kosten in Höhe von 1.322 Euro pro Jahr. Für die gesamte Bevölkerung zwischen 18 und 75 Jahren summiert sich das auf knapp 49 Milliarden Euro. Das entspricht rund 2,2 Prozent des deutschen Bruttoinlandsprodukts.
Bemerkenswert ist außerdem, dass nach Erkenntnissen der Universität Lübeck und des Zentralverbands Physiotherapeuten/ Krankengymnasten e.V. in etwa 85 Prozent der Fälle die Ärzte keine eindeutige Ursache für Rückenschmerzen finden. Patienten mit andauernden starken Beschwerden haben nicht immer einen Wirbelsäulenschaden. Andere, bei denen zufällig ein solcher festgestellt wurde, verspüren nicht unbedingt Schmerzen.

Wenn wir davon ausgehen, dass Rückenschmerzen nur einen Teil der Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparats ausmachen und bei diesen Zahlen Kopfschmerzen, Nacken- und Schulterschmerzen, Gelenk- und Gliederschmerzen sowie Brüche und andere Verletzungen noch gar nicht berücksichtigt wurden, wi

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen