text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Mündliche Prüfung Heilpraktiker für Psychotherapie Prüfungscoach mit Lernstrategien von Ofenstein, Christopher (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.12.2014
  • Verlag: Haug
eBook (ePUB)
39,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Mündliche Prüfung Heilpraktiker für Psychotherapie

Bereit für die Prüfung zum Heilpraktiker für Psychotherapie? Das theoretische Wissen ist da. Aber wie lässt sich das Gelernte in der Prüfung kompetent darstellen? Für viele sind das genau die Fragen, die nervös machen: Was für Fragen erwarten mich bei der mündlichen Prüfung? Was sind typische Themen? Wie läuft ein Prüfungsgespräch konkret ab? Der Autor hat mit diesem Buch eine ideale Vorbereitungsgrundlage geschaffen. Er greift alle Aspekte auf, die zum Bestehen einer Prüfung beitragen: persönliches Auftreten, Empathie und Formulierungsvermögen spielen eine fast genauso große Rolle wie das reine Faktenwissen. Jeder Lernende bevorzugt unterschiedliche Wahrnehmungskanäle. Deshalb bietet Ihnen dieses Buch neben den Texten in Dialogform viele grafische Elemente: Diagnoseleitfäden führen zielgerichtet zur Diagnose. Mind-Maps zeigen übersichtlich die wichtigsten Komponenten eines Störungsbildes. So schlagen Sie gekonnt die Brücke zwischen Lehrtheorie und praktischer Anwendung des Wissens.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 232
    Erscheinungsdatum: 17.12.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783830478461
    Verlag: Haug
    Größe: 7676 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Mündliche Prüfung Heilpraktiker für Psychotherapie

2 Berufsbild und Abgrenzung zu ähnlichen Tätigkeiten

In den letzten Jahren hat sich eine Vielzahl von Berufsbildern entwickelt, die sich mit den Themen Lebensberatung, Lebenshilfe, Therapie, Coaching, Persönlichkeitsentwicklung u. Ä. beschäftigen. Die Qualität der unterschiedlichen Angebote ist schwer überprüfbar und zum Teil inhaltlich fragwürdig. Mit der, eher negativ behafteten, Bezeichnung "Psychomarkt" wird versucht, der Angebotsvielfalt einen Namen zu geben. Umso wichtiger ist es, dass Sie den genauen Wirkungsbereich des Heilpraktikers für Psychotherapie und seine Stellung im deutschen Gesundheitswesen kennen sowie die Abgrenzungen zu den anderen Berufsbildern erklären können. Vor allem die Bezeichnung Beratung, Coaching und Therapie werden häufig im gleichen Kontext verwendet und die Grenzen sind stellenweise fließend. Daher werden hier die wesentlichen Unterschiede noch einmal erläutert.
2.1 Was ist der Heilpraktiker für Psychotherapie?

Seit Jahren ist in unserem psychosozialen und therapeutischen Netzwerk der Heilpraktiker für Psychotherapie ein fester Bestandteil. Grundsätzlich gehört dieser Tätigkeitszweig zur Berufsgruppe der Heilpraktiker mit einer eingeschränkten Heilerlaubnis auf dem Gebiet der Psychotherapie. Es handelt sich jedoch nicht um eine Untergruppe, sondern um ein eigenständiges Berufsbild. Da sich die Beschränkung auf das Gebiet der psychischen Störungen bezieht, darf der Heilpraktiker für Psychotherapie keine organische, also körperliche Leiden behandeln wie der "normale" oder "große" Heilpraktiker. Es ist ihm auch untersagt, Medikamente einzusetzen oder zu verschreiben, Empfehlungen darf er jedoch aussprechen. Umgangssprachlich wird der Heilpraktiker für Psychotherapie auch der "kleine Heilpraktiker" genannt.
2.1.1 Anerkanntes Berufsbild

Mit dem Heilpraktiker für Psychotherapie erlangen Sie den Titel eines anerkannten Berufsbildes, welcher Ihnen nach einer Prüfung vor dem zuständigen Gesundheitsamt verliehen wird. Grundlage hierfür ist ein Beschluss des Bundesverwaltungsgerichtes vom 21.1.1993, wonach die Gesundheitsämter eine Überprüfungsmöglichkeit anbieten müssen. Es handelt sich um eine Berufserlaubnis zur Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung ausschließlich auf dem Gebiet der Psychotherapie . Für den Klienten muss das Berufsbild Heilpraktiker deutlich ersichtlich sein, da die Bezeichnung "Psychotherapeut/in" nach dem Psychotherapeutengesetz von 1999 alleine den approbierten Ärzten und Psychologen zusteht. Diese sind grundsätzlich berechtigt, alle Krankheiten zu behandeln. Die Ausübung der Heilkunde dagegen dient der Erhaltung der "Volksgesundheit" (gemäß dem Heilpraktikergesetz von 1939) und gilt nicht in Bezug auf schwere Erkrankungen. Neu hinzugekommen sind seit 2010 die sogenannten sektoralen Heilpraktiker , wie zum Beispiel für Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie. Diese Heilpraktikerzulassungen sind beschränkt auf das jeweilige Fachgebiet.
2.1.1.1 Fachliche Anerkennung

Mittlerweile ist ein positiver Trend erkennbar in Bezug auf die fachliche Anerkennung des psychologischen Heilpraktikers durch seine ärztlichen und psychologischen Kollegen. Der Stellenwert des Berufsbildes Heilpraktiker für Psychotherapie ist deutlich höher als noch vor ein paar Jahren und wird mittlerweile stärker geschätzt und respektiert. Ähnlich wie zuvor beim medizinischen Heilpraktiker war eine gewisse Zeit nötig, um dieses Berufsbild in das bisherige Gesundheitssystem zu integrieren und das Verständnis dafür zu schaffen, dass diese Tätigkeit eine Ergänzung des herkömmlichen, medizinischen Angebotes darstellt und keine Verdrängung bisheriger Berufsgruppen bedeutet. Diese Entwicklung freut mich persönlich sehr, da sie viele Möglichkeiten bietet, in fruchtbarer Zusammenarbeit für das Wohlergehen des Einzelnen und der Gese

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen