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Praxishandbuch Tierarztrecht

  • Erscheinungsdatum: 06.12.2010
  • Verlag: Schlütersche
eBook (PDF)
18,99 €
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Praxishandbuch Tierarztrecht

Endlich Klartext, Rechtsfragen in der Tierarztpraxis übersichtlich und verständlich dargestellt. Bei der täglichen Arbeit werden praktizierende Tierärzte auch mit rechtlichen Fragestellungen und Problemen konfrontiert. Dieser Leitfaden erläutert erstmalig alle Rechtsfragen, die in der tierärztlichen Praxis relevant sind. Er stellt das rechtliche Grundgerüst der tierärztlichen Tätigkeit dar und ermöglicht den 'Durchblick' bei der komplizierten Materie des Tierarztrechtes. Die Autoren beleuchten chronologisch die wichtigsten Rechtsbereiche von Beginn bis Ende der tierärztlichen Tätigkeit: Arbeits-, Berufs-, Miet- und Strafrecht, Vertragsformen, Kaufuntersuchung, Haftung, Mahnung, tierärztliche Kooperationsformen, Praxiskauf und -verkauf sowie Insolvenzverfahren. Das Handbuch bietet auch für Berufsanfänger eine Orientierung und hilft bei den ersten Schritten der Praxisgründung. Die Kapitel 'Approbation' und 'Niederlassung' vermitteln grundlegende Informationen. Dieses Buch bietet Rechtssicherheit für den praktizierenden Tierarzt, für eine erfolgreiche Praxisführung!

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 200
    Erscheinungsdatum: 06.12.2010
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783842680135
    Verlag: Schlütersche
    Größe: 1734kBytes
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Praxishandbuch Tierarztrecht

2 Tierärztliche Approbation (S. 7)

Wer nach einem Studium der Veterinärmedizin in Deutschland als Tierarzt arbeiten möchte, benötigt hierfür eine spezielle Berufszulassung - die Approbation . Dies ergibt sich aus
2 Abs. 1. Bundestierärzteordnung.

2.1 Erteilung der Approbation und Antrag

Die Erteilung der Approbation ist an eine Reihe von Voraussetzungen geknüpft. Zunächst ist gemäß
60 Abs. 1 der Approbationsordnung für Tierärzte (TAppO) ein Antrag erforderlich. Dieser Antrag auf Erteilung der Approbation als Tierarzt ist an die zuständige Behörde des Landes zu richten, in dem der Antragsteller die tierärztliche Prüfung bestanden hat. Wer z. B. die tierärztliche Prüfung an der Universität München bestanden hat, muss den Antrag an die Regierung von Oberbayern in München richten. Nach einem erfolgreichen Studienabschluss in Hannover ist dagegen das Niedersächsische Ministerium für den ländlichen Raum, Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Hannover zuständig. Die zuständige Approbationsbehörde kann auch bei den betreffenden tierärztlichen Hochschulen erfragt werden. Der Antrag kann grundsätzlich formlos gestellt werden - dies gilt für alle Approbationsbehörden. Gemäß
60 der Approbationsordnung für Tierärzte sind dem Antrag zwingend beizufügen:

- Ein Nachweis über die Staatsangehörigkeit des Antragstellers;
- eine Erklärung darüber, ob gegen den Antragsteller ein gerichtliches Strafverfahren oder - ein staatsanwaltschaftliches Ermittlungsverfahren anhängig ist; eine ärztliche Bescheinigung, die nicht früher als einen Monat vor der Vorlage ausgestellt sein darf, wonach keine Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass der Antragsteller in gesundheitlicher Hinsicht zur ordnungsgemäßen Ausübung des Berufs ungeeignet ist;
- die Zeugnisse über die tierärztliche Prüfung;
- ein amtliches Führungszeugnis zur Vorlage bei Behörden, das nicht früher als einen Monat vor der Antragstellung ausgestellt sein darf.

Ein entsprechender Antrag auf Erteilungder Approbation kann wie folgt formuliert werden:

"Antrag auf Erteilung der Approbation als Tierarzt/Tierärztin Nach bestandener Prüfung des dritten Abschnitts der tierärztlichen Prüfung beantrage ich gemäß
4 der Bundestierärzteordnung die Approbation als Tierarzt/Tierärztin. Die nach
60 der Approbationsordnung für Tierärzte hierfür erforderlichen Unterlagen sind beigefügt. Gleichzeitig erkläre ich hiermit, dass gegen mich ein gerichtliches Strafverfahren oder ein staatsanwaltschaftliches Ermittlungsverfahren nicht anhängig ist. Unterschrift Anlagen"

Ein solcher Antrag auf Erteilung der Approbation ist an keine Frist gebunden. Bei der Beantragung sollte berücksichtigt werden, dass im Normalfall Gebühren zu entrichten sind. Diese betragen je nach Bundesland zwischen 120,- EUR und 240,- EUR und sind teilweise im Voraus zu bezahlen. Sofern die erforderlichen Voraussetzungen vorliegen, wird durch die zuständige Behörde eine Approbationsurkunde gemäß
61 der Approbationsordnung für Tierärzte erteilt.

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