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Verhaltensmedizin bei der Katze Leitsymptome, Diagnostik, Therapie und Prävention von Schroll, Sabine (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.02.2015
  • Verlag: Enke
eBook (ePUB)
59,99 €
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Verhaltensmedizin bei der Katze

Mit Katzen gelassen bleiben Hunde haben Herrchen - Katzen haben Diener. In diesem weit verbreiteten Scherz steckt viel Wahrheit und so muss die Katze von uns als spezieller Patient wahrgenommen und behandelt werden. Dieses kleintier.konkret-Praxisbuch nimmt sich daher der besonderen Bedürfnisse von Katzen an. - Reduzieren Sie den Stress Ihrer Patienten in den Praxisräumen und gehen Sie auch mit schwierigen Katzen souverän um. - Mit der speziellen Propädeutik und den detaillierten Leitsymptombeschreibungen finden Sie schon bald die Verbindung zwischen körperlichen Beschwerden und Verhaltensstörungen. - Die beschriebenen Verhaltenstherapien und die aufgeführte Psychopharmakologie bieten umfassende Lösungswege. NEU: Ein ganz eigenes Kapitel widmet sich der Ausstattung und den Arbeitsweisen in einer Katzenpraxis! Entspannen Sie sich und Ihre Patienten!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 248
    Erscheinungsdatum: 11.02.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783830412960
    Verlag: Enke
    Größe: 6378 kBytes
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Verhaltensmedizin bei der Katze

1 Verhaltensmedizinische Konsultation

1.1 Allgemeines

Eine verhaltensmedizinische Konsultation kann den praktischen Tierarzt anfänglich vor einige Schwierigkeiten stellen:

Der Tierbesitzer fragt nach Abschluss einer allgemeinmedizinischen Untersuchung und nach deren Bezahlung noch im Hinausgehen nach einem ganz schnellen Rat für seine unsaubere Katze.

Eine verhaltensmedizinische Konsultation ist zeitaufwendig.

Es gibt praktisch keine manuellen Tätigkeiten, die der Tierbesitzer (und eventuell auch der Tierarzt) als Leistung erkennt, da die tierärztliche Leistung während der Konsultation hauptsächlich aus Kommunikation und intellektueller Analyse besteht - Eigentlich haben wir ja nur geredet ...

Es gibt nur wenig Literatur darüber, wie aus einer Unterhaltung über ein Verhaltensproblem eine strukturierte veterinärmedizinische Leistung wird, die als solche anerkannt und auch entsprechend honoriert wird.

Mit definierten Rahmenbedingungen für die Konsultation und einem strukturierten verhaltensmedizinischen Untersuchungsgang sind diese Schwierigkeiten relativ leicht zu überwinden.

Es ist im Allgemeinen günstiger, verhaltensmedizinische Konsultationen außerhalb der üblichen Sprechzeiten durchzuführen. Für Tierbesitzer ist es schon selbstverständlich, einen gesonderten OP-Termin für chirurgische Eingriffe an ihrem Tier zu erhalten. Dieser Vergleich kann ohne Weiteres auf die spezielle Leistung "Verhaltensmedizinische Konsultation" angewendet werden.
1.2 Rahmenbedingungen

Da sowohl Zeit und Energie des Tierarztes wie auch die Auffassungsgabe des Besitzers limitiert sind, ist es sinnvoll, die Konsultation nach festen Regeln, auf die wesentlichen Informationen konzentriert und kurz zu gestalten.

Praxis

Rahmenbedingungen der Konsultation:

Ort

Zeit

Dauer

Honorar

Abstände und Frequenz von Evaluationsterminen

Ende der Behandlung

Ort, Zeitpunkt und vor allem Dauer sowie der finanzielle Rahmen sollten dem Besitzer bereits bei der Terminvereinbarung und vor der eigentlichen Konsultation bekannt sein.
Weitere Rahmenbedingungen sind die voraussichtliche Dauer der Behandlung , Möglichkeiten der Kontaktaufnahme mit dem Tierarzt, die Anzahl beziehungsweise Frequenz von Evaluationsterminen und ein Übereinkommen, wann und wie die Behandlung endet.
Diese Rahmenbedingungen gibt der Tierarzt nach seinen persönlichen Erfahrungen, Vorlieben und Möglichkeiten vor.
In der Praxis der Autoren haben sich verhaltensmedizinische Erstkonsultationen von maximal 1 Stunde bewährt. Folgekonsultationen im monatlichen Abstand dauern eine halbe Stunde bis 1 Stunde . Honorare werden nach Zeitaufwand berechnet und betragen in der jeweiligen Praxis der Autoren derzeit 100 beziehungsweise 110 Euro pro Stunde.

Können Sie mir vielleicht einen kleinen Rat geben ...
Mit dem Angebot eines Termins für eine Konsultation und der Information zum Honorar hat sich diese Anfrage zwischen Tür und Angel in der Regel bereits erledigt. Um Enttäuschungen vorzubeugen: Nur rund 10 % der Tierbesitzer werden dieses Angebot annehmen. Bereits vereinbarte Termine werden oft wieder abgesagt oder nicht eingehalten.
Mit zunehmender Erfahrung können einfache und kurze Verhaltenskonsultationen auch an eine allgemeinmedizinische Untersuchung angehängt werden. Es empfiehlt sich aber, diese dem Tierbesitzer, am besten direkt, als neue und weitere Leistung - verhaltensmedizinische Beratung - erkennbar zu machen.

Und wissen Sie, meine vorige Katze, der Leo, hatte da auch immer so eine Angewohnheit -

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