text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Zahnärztliche Radiologie von Pasler, Friedrich A. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.04.2017
  • Verlag: Georg Thieme Verlag KG
eBook (PDF)
49,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Zahnärztliche Radiologie

Einführung in die zahnärztliche Radiologie mit einfachen, verständlichen Formulierungen. Der Taschenbuch-Klassiker in der zahnärztlichen Radiologie - Dentale Aufnahmeverfahren, deren Einsatzmöglichkeiten und Verwendung - Perfekt als Einführung ins Thema für Studenten und ZFA - Wichtig zur Qualitätssicherung für eigene Befunde und Diagnosen - Wertvolle, praxisorientierte Tipps - Starke Erweiterung des Kapitels Strahlenschutz - Digitale Radiologie - Detaillierte Darstellung der Fehlerquellen Aus dem Inhalt Habe ich die Geräte richtig eingestellt? Alles über die richtige Anwendungstechnik für optimale Bilder - je nach Indikation. Welches zahnärztliche Röntgengerät wähle ich? Wie bereite ich den Patienten vor? Welche strahlenschutztechnische Vorkehrungen treffe ich? Welche Bildverarbeitung: konventionell oder digital? Welche Aufnahmetechnik ist die adäquate? Zahn-, Panorama- oder Schädelaufnahme? Wie interpretiere ich Röntgenbilder richtig? Jederzeit zugreifen: Der Inhalt des Buches steht Ihnen ohne weitere Kosten digital in der Wissensplattform eRef zur Verfügung (Zugangscode im Buch). Mit der kostenlosen eRef App haben Sie zahlreiche Inhalte auch offline immer griffbereit.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 320
    Erscheinungsdatum: 05.04.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783132416925
    Verlag: Georg Thieme Verlag KG
    Größe: 35427 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Zahnärztliche Radiologie

3 Eigenschaften und Wirkungen der Röntgenstrahlen

Zusammengefasst kann man folgende Eigenschaften und Wirkungen der Röntgenstrahlen unterscheiden:

Unsichtbarkeit,

Durchdringungsfähigkeit und Strahlenschwächung,

photochemischer Effekt,

Lumineszenz und Wirkung auf Halbleiter zur digitalen Bildgebung,

biologische Veränderungen durch Ionisationseffekte.
3.1 Unsichtbarkeit

Im Gegensatz zu langwelligen Lichtstrahlen sind die kurzwelligen, energiereichen, zu diagnostischen Zwecken dienenden Röntgenstrahlen, aber auch kosmische, terrestrische und andere künstlich erzeugte Strahlenarten unsichtbar. Es ist die Eigenschaft der Unsichtbarkeit, die besonders bei höheren Dosen die damit verbundenen Gefahren vergessen lässt.
3.2 Durchdringungsfähigkeit und Strahlenschwächung

Die Durchdringungsfähigkeit der Röntgenstrahlen hängt von der Röhrenspannung ab, die je nach Dichte und Dicke des durchstrahlten Gewebes gewählt werden muss. Hohe Spannung (in Kilovolt, kV) erzeugt Strahlen im kurzwelligen durchdringungsfähigen Bereich, niedere Spannung im langwelligen und daher weniger durchdringungsfähigen Bereich. Es ist anzumerken, dass eine zu hoch gewählte Spannung den Bildkontrast vermindert. Die Röhrenspannung entscheidet über die kinetische Energie der von der Kathode emittierten Elektronen ( Abb. 3.1 ) und bestimmt die nach unterschiedlichen Bremsvorgängen ( Abb. 3.2 ) entstehende heterogene Zusammensetzung des primären Strahlenbündels. Der durch Abbremsung der Kathodenstrahlung im Anodenmaterial (und im Weiteren auch durch Dicke und Dichte des durchstrahlten Gewebes) entstehende Verlust an kinetischer Energie (Durchdringungsfähigkeit) wird als Strahlenschwächung bezeichnet.

Abb. 3.1 Die aus der Heizspirale austretenden Elektronen werden durch die Spannung in Richtung Anode beschleunigt und prallen in die Bremsmaterie.

Cu wärmeableitender Kupferblock

W Bremsmaterial aus Wolfram

H Heizspirale

Z Sammel- oder Wehnelt-Zylinder

Abb. 3.2 Das aus Röntgenstrahlen verschiedener Wellenlänge bestehende primäre Strahlenbündel tritt durch das Strahlenaustrittsfenster der Röhre aus. Es trifft auf den Filter (F), der die nutzlose weiche Strahlung (WS) absorbiert. Die harte Strahlung (HS) durchdringt den Filter, und die Blende (B) engt das Strahlenbündel auf das nötige Minimum des entsprechenden Bildempfängerhalters ein. (Z) markiert den Zentralstrahl und (BE) die Bildebene.

Durch Eliminierung der weichen Strahlen des heterogenen Primärstrahls mit Filtern ( Abb. 3.2 ) aus Aluminium wird der Strahl homogenisiert und damit aufgehärtet, um die Bildqualität und den Strahlenschutz zu verbessern. Schon ultraviolette Strahlen können dank ihrer kurzen Wellenlänge in die Haut eindringen und damit ein Hauterythem mit "Bräunungseffekt" hervorrufen oder bei Abusus eine kanzerogene Wirkung zur Folge haben.

Aufgrund ihrer niedrigen Amplitude sind energiereiche Photonen geeignet, auch dicke und dichte Materie zu durchdringen. Die jeweilige Dichte der durchstrahlten Gewebe wird durch die Zahl der Atome pro Volumeneinheit bestimmt. Luft und Weichteile sind daher leichter zu durchdringen als Knochen oder gar Blei. Je höher die Ordnungszahl der betreffenden Materie im periodischen System der Elemente ist, desto energiereicher muss der Röntgenstrahl sein, um sie zu durchdringen. So weist z. B. Wasserstoff die Ordnungszahl 1 und Blei die Ordnungszahl 82 auf.

Je dicker ein beliebiges Material ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Photonen auf ihrem Weg mit Atomen der betroffenen Materie kollidieren und dabei geschwächt oder absorbiert werden.

Die unterschiedliche Dichte oder Dicke der dur

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen