text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Der Ring des Nibelungen Opernzyklus: Das Rheingold + Die Walküre + Siegfried + Götterdämmerung von Wagner, Richard (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.08.2014
  • Verlag: e-artnow
eBook (ePUB)
0,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Der Ring des Nibelungen

Dieses eBook: 'Der Ring des Nibelungen' ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen. Der Ring des Nibelungen ist ein aus vier Teilen bestehender Opernzyklus von Richard Wagner, zu dem er den Text schrieb, die Musik komponierte und detaillierte szenische Anweisungen vorgab. An diesem Hauptwerk (auch 'Opus magnum' genannt) hat Wagner mit Unterbrechungen von 1848 bis 1874 gearbeitet. Die Intention Wagners war eine kritische Auseinandersetzung mit der menschlichen Gesellschaft, für die er - in Anlehnung an griechische Tragödien-Vorbilder - die germanische Götterwelt als Vorlage benutzte. Der germanische Held und 'freie Mensch' Siegfried sollte wie Prometheus gegen die etablierten Götter kämpfen und durch einen gemeinsamen Erlösungstod mit Brünnhilde eine bessere (natürlichere) Ordnung einleiten. Ring und Gold (sie symbolisieren hier Macht und Kapital), Verträge und Betrug, Auflehnung und Scheitern eines Helden - all das sind zyklisch wiederkehrende Archetypen und zeitlose mythische Themen, die Wagner in seinem Musikdrama verwendet. So verknüpft er Heldensage und Göttermythos zu einem Drama ungeheuren Ausmaßes, in dem auf der Bühne nicht nur durch Inzest ein Held gezeugt wird, sieben Morde geschehen und ein Freitod zelebriert wird, sondern die Welt in einem Flammenmeer und einer Flut untergeht ... um Platz zu machen für eine neue Ordnung (ein immer wiederkehrender Zyklus des Lebens).

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 700
    Erscheinungsdatum: 10.08.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9788026820772
    Verlag: e-artnow
    Größe: 682 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Der Ring des Nibelungen

Die Walküre

Inhaltsverzeichnis

Personen:

Inhaltsverzeichnis

Siegmund

Hunding

Wotan

Sieglinde

Brünnhilde

Fricka

Gerhilde

Ortlinde

Helmwige

Waltraute

Siegrunde

Grimgerde

Schwertleite

Rossweisse
Erster Aufzug

Inhaltsverzeichnis

Erste Szene

Inhaltsverzeichnis

Siegmund, Sieglinde

Siegmund Wes Herd dies auch sei, hier muss ich rasten.

Sieglinde Ein fremder Mann? Ihn muss ich fragen. Wer kam ins Haus und liegt dort am Herd? Müde liegt er von Weges Mühn: schwanden die Sinne ihm? Wäre er siech? Noch schwillt ihm der Atem; das Auge nur schloss er. Mutig dünkt mich der Mann, sank er müd auch hin.

Siegmund Ein Quell! Ein Quell!

Sieglinde Erquickung schaff ich. Labung biet ich dem lechzenden Gaumen: Wasser, wie du gewollt!

Siegmund Kühlende Labung gab mir der Quell, des Müden Last machte er leicht; erfrischt ist der Mut, das Aug' erfreut des Sehens selige Lust. Wer ist's, der so mir es labt?

Sieglinde Dies Haus und dies Weib sind Hundings Eigen; gastlich gönn' er dir Rast: harre, bis heim er kehrt!

Siegmund Waffenlos bin ich: dem wunden Gast wird dein Gatte nicht wehren.

Sieglinde Die Wunden weise mir schnell!

Siegmund Gering sind sie, der Rede nicht wert; noch fügen des Leibes Glieder sich fest. Hätten halb so stark wie mein Arm Schild und Speer mir gehalten, nimmer floh ich dem Feind; doch zerschellten mir Speer und Schild. Der Feinde Meute hetzte mich müd, Gewitterbrunst brach meinen Leib; doch schneller, als ich der Meute, schwand die Müdigkeit mir: sank auf die Lider mir Nacht, die Sonne lacht mir nun neu.

Sieglinde Des seimigen Metes süssen Trank mögst du mir nicht verschmähn.

Siegmund Schmecktest du mir ihn zu? Einen Unseligen labtest du: Unheil wende der Wunsch von dir! Gerastet hab ich und süss geruht: weiter wend ich den Schritt.

Sieglinde Wer verfolgt dich, dass du schon fliehst?

Siegmund Misswende folgt mir, wohin ich fliehe; Misswende naht mir, wo ich mich neige. Dir, Frau, doch bleibe sie fern! Fort wend ich Fuss und Blick.

Sieglinde So bleibe hier! Nicht bringst du Unheil dahin, wo Unheil im Hause wohnt!

Siegmund Wehwalt hiess ich mich selbst: Hunding will ich erwarten.
Zweite Szene

Inhaltsverzeichnis

Die Vorigen, Hunding

Sieglinde Müd am Herd fand ich den Mann: Not führt' ihn ins Haus.

Hunding Du labtest ihn?

Sieglinde Den Gaumen letzt' ich ihm, gastlich sorgt' ich sein!

Siegmund Dach und Trank dank ich ihr: willst du dein Weib drum schelten?

Hunding Heilig ist mein Herd: heilig sei dir mein Haus! Rüst uns Männern das Mahl! Wie gleicht er dem Weibe! Der gleissende Wurm glänzt auch ihm aus dem Auge. Weit her, traun, kamst du des Wegs; ein Ross nicht ritt, der Rast hier fand: welch schlimme Pfade schufen dir Pein?

Siegmund Durch Wald und Wiese, Heide und Hain, jagte mich Sturm und starke Not: nicht kenn ich den Weg, den ich kam. Wohin ich irrte, weiss ich noch minder: Kunde gewänn' ich des gern.

Hunding Des Dach dich deckt, des Haus dich hegt, Hunding heisst der Wirt; wendest von hier du nach West den Schritt, in Höfen reich hausen dort Sippen, die Hundings Ehre behüten. Gönnt mir Ehre mein Gast, wird sein Name nun mir genannt. Trägst du Sorge, mir zu vertraun, der Frau hier gib doch Kunde

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen