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Jim Morrison Biografie von Schober, Ingeborg (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.03.2014
  • Verlag: FUEGO
eBook (ePUB)
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Jim Morrison

Jim Morrison (1943-1971), Jugendidol, Sexsymbol, Dichter, Enfant Terrible und Leadsänger der legendären 'Doors', wurde durch seine erotische Ausstrahlung, seine zügellose Selbstdarstellung und seine skandalösen Texte über Sex und Tod schon zu Lebzeiten zur Kultfigur. Sein Grab auf dem Pariser Père Lachaise ist zum Wallfahrtsort geworden. Kenntnis- und faktenreich schildert die Autorin Kindheit und Jugend, Aufstieg und Ausschweifungen, Abstieg und Ausstieg des Dichters, Sexsymbols und Sängers, ohne sich dabei in waghalsige Interpretationen seiner Schattenseiten zu ergehen. Sowohl für eingefleischte Fans als auch für den interessierten Leser stellt dieses Buch eine Grundlage dar. Mit Bedacht zeichnet die Autorin sein kurzes und bewegtes Leben nach. Dabei zitiert sie aus unterschiedlichsten Quellen, um so ein möglichst realitätsnahes und lebendiges Bild des Jugendidols zu zeichnen. 'Jim hat siebzig Lebensjahre in nur sechsundzwanzig gepreßt.' John Densmore über Jim Morrison Ingeborg Schober (1947 - 2010) war Journalistin, Buchautorin, Übersetzerin und lebte in München. Sie arbeitete in den Bereichen Popmusik, Entertainment, Jugendkultur und Medien für Süddeutsche Zeitung, Stern, Focus und zahlreiche andere Print- und Hörfunkmedien. Sie galt als erste überregional bekannte Journalistin, die sich publizistisch mit Popmusik auseinandersetzte. Ihre Buchveröffentlichungen über Jim Morrison, Janis Joplin und die Amon Düül-Biografie 'Tanz der Lemminge' sind über Fuego als eBooks wiederveröffentlicht und in allen Ebook-Download-Shops erhältlich.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 01.03.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862870905
    Verlag: FUEGO
    Größe: 2778 kBytes
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Jim Morrison

Kindheit und Jugend

J ames Douglas Morrison wird, wie so viele seines kreativen Jahr-gangs, zu denen Mick Jagger, George Harrison, Paul Simon und Art Garfunkel gehören, 1943 mitten in die Wirren des Zweiten Weltkriegs hineingeboren. Schon vor Kriegsbeginn waren bereits an die 60000 meist führende jüdische Wissenschaftler, Ingenieure, Techniker und Künstler vor dem deutschen Nazi-Regime ins Aus-land geflüchtet - viele davon ins gelobte Land Amerika.

In Deutschland hat die Propaganda-Maschinerie der National-sozialisten das junge Medium Radio als strategisches Mittel ent-deckt, um die Emotionen der Bevölkerung zu manipulieren, die zusehends unter den Kriegsfolgen zu leiden hat. Doch ausländi-sche "Propaganda-Sender" zu hören ist ebenso verboten wie "nichtarische" Musik - dazu zählen Jazz, Rumba, Swing und Hot. Dafür wird der Tonfilm als Valium für die Massen und als Trans-portmittel für Schlager und Durchhalteparolen entdeckt. Wäh-rend die Menschen bei Verdunkelung während der Bombenan-griffe Todesängste ausstehen, werden sie durch zynische Parolen wie "Haben Sie schon mal im Dunklen geküsst?" oder "Mit Musik geht alles besser" abgelenkt. Die größten Film- und Schlagerstars im damaligen Deutschland sind Zarah Leander, Marika Rökk, Ilse Werner, Johannes Heesters und Hans Albers. 1943 feiert die größte deutsche Filmproduktion UFA ihr 25jähriges Bestehen mit der Ur-aufführung von "Münchhausen". Unter einem Pseudonym von Erich Kästner geschrieben, gedreht von Regisseur Josef von Baky mit Hans Albers in der Titelrolle, wird der Film von den Macht-habern gelobt, obwohl alle drei als Regimegegner bekannt sind. Während auf einem zeitgenössischen Nazi-Plakat die Bevölkerung an "harte Zeiten, harte Herzen und harte Pflichten" gemahnt wird, nehmen die alliierten Luftangriffe zu, die Bevölkerung lei-det Hunger, die Wasserversorgung bricht in den Städten zusam-men. Mit der Landung der Alliierten in Italien endet die Diktatur von Mussolini, der am 10. Juli 1943 entmachtet wird. Die Ameri-kaner, die bereits 1942 bis Neuguinea vorgedrungen sind, landen im November 1943 auf den Gilbert-Inseln.

Einige wichtige Rockmusiker der "Kriegsgeneration":

Eric Clapton (geb. 30.3.1945)

Joe Cocker (geb. 20.5.1944)

Bob Dylan (geb. 24.5.1941)

Keith Emerson (geb. 2.11.1944)

Art Garfunkel (geb. 5.10.1941)

George Harrison (25.2.1943-29.11.2001)

Jimi Hendrix (27.11.1942-18.9.1970)

Mick Jagger (geb. 26.7.1943)

Janis Joplin (19.1.1943-4.10.1970)

John Lennon (9.10.1940-8.12.1980)

Bob Marley (6.2.1945-11.5.1981)

Paul McCartney (geb. 18.6.1942)

Jim Morrison (8.12.1943-3.7.1971)

Paul Simon (geb. 13.11.1941)

Neil Young (geb. 12.11.1945)

Frank Zappa (21.12.1940-4.12.1993)

Kurz darauf, am 8. Dezember 1943, kommt James Douglas Mor-rison, in Melbourne, Florida, in der Nähe des heutigen Cape Ca-naveral, auf die Welt. Sein Vater George "Steve" Morrison ist in Leesburg, Florida, mit seinen beiden Schwestern in einem erzkon-servativen, methodistischen Haushalt groß geworden. Der Vater war Wäschereibesitzer, die Mutter Hausfrau. Der dunkelhaarige Steve trieb an der High-School Leichtathletik, weil er für die Foot-ballmannschaft zu klein war. Er hatte gute Noten und war ein Gentleman. "Wir haben nichts getan, was wir nicht tun sollten&la

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