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Das Modell fraktaler Universen The self-replicating Universe von Zeidler, Bodo (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.01.2017
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Das Modell fraktaler Universen

Das Buch DAS MODELL FRAKTALER UNIVERSEN enthält gedankliche Ausarbeitungen und Recherchen zum Thema Universum und Natur. Es werden Grenzbereiche der Naturwissenschaften - wie Unendlichkeit, absoluter Zufall, Quantenradiergummi und Doppelspaltexperiment - diskutiert. Als Folge wurde ein Modell erdacht, das den Stand von Forschung und Technik womöglich in Einklang mit einer tatsächlichen, objektiven Realität bringt. Wirtschaftsinformatiker (BA), Autor diverser, bekannter Softwarepublikationen rund um das Thema 3D-Visualisierung, Architektur und Photovoltaik. "Natur aus der Sicht der Informatik" behandelt der Autor seit drei Jahren, woraus Hörbücher und Sachbuchpublikationen resultierten.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 176
    Erscheinungsdatum: 18.01.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783743186286
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 3332kBytes
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Das Modell fraktaler Universen

Die räumliche Realität aufgrund von Messungen

Das Quantenphänomen, dass kleine Teilchen nur dann existent sind, wenn sie gemessen werden, kennen wir aus der Quantentheorie. Wie es z.B. Hans-Peter Dürr sagt, treten diese Phänomene bei Elementarteilchen auf, die makroskopische Welt sei hingegen eher greifbar und verlässlich.

Es stellt sich aber die Frage, ob das Quantenphänomen, erst bei Messung faktisch zu werden, wirklich nur auf kleine Teilchen beschränkt ist oder auch bei makroskopischen Objekten vorkommt.

So wie Albert Einstein äußert: "Ist der Mond auch da, wenn wir nicht hin sehen?", ist doch eine interessante Frage, und vielleicht wurde die Beantwortung der Frage ein wenig vorschnell verworfen.

Folgendes Beispiel: In einem Restaurant ist eine Glasschiebetür, die sauber und unbeschädigt ist. Gäste laufen öfters dagegen, weil man sie nicht sieht. Ein Gast läuft also da gegen, haut sich die Nase ein und weiß aufgrund der Erfahrung mit den Kräftewirkungen, dass da eine Tür ist. Er stellt sich auch in seinen Gedanken danach vor, dass da eine Glastür ist. Am nächsten Tag kommt er wieder in das Restaurant, setzt sich auf seinen Platz und schaut in Richtung der Türöffnung. Er ist sich erst sicher, dass diese Tür da ist, weil er es sich in seiner räumlichen Vorstellung so ausmalt, und die Nase noch weh tut. Nach weiteren Überlegungen fällt ihm aber auf, dass er sich gar nicht so recht sicher sein kann, ob die Tür wirklich da ist, weil er sie nicht sieht. Er schaut sich die anderen Gäste an und weiß nicht, was diese über die Tür wissen. Wenn er selbst nun so zartfühlend wäre, dass er merken würde, dass die Tür ihn gravitativ anzieht, ebenso wie am Vortag, dann wüsste er wohl, dass da eine Glastür ist, aber weil er nicht so zartfühlend ist, kann er da auch nichts weiteres messen, was ihm eine Information über die Existenz der Glastür geben würde. Ein Ober geht durch die Öffnung und haut sich nicht die Nase ein. Die Messung durch den Ober und die Tatsache, dass der Gast den Ober durch die Tür hat gehen sehen, verleiht dem Gast die Information, dass die Tür nicht da ist.

Hätte der Gast das Restaurant vorher verlassen und wäre er nie mehr in das Restaurant zurück gekehrt, gäbe es über die Existenz der Glastür keine Information. Ggf. hätte der Gast aber fünf Jahre später einen anderen Menschen getroffen, der ihm versichert hätte, dass er am gleichen Tag auch da war und bemerkt hat, dass die Tür nicht da war. In dem Falle hätte der Gast eine Information - über eine Messung einer anderen Person - erhalten.

Die Vorstellung von Raum ist Teil unserer Gedanken. Durch Messungen - als Teil unserer Wahrnehmung wie wie z.B. Sehen, Hören und Fühlen - werden unsere Gedanken angeregt und unsere Raumvorstellung beeinflusst.

Wenn wir den Mond nicht sehen, nicht schmecken, nicht hören oder auch sonst nicht messen, ist seine scheinbare Existenz womöglich in unseren Gedanken. Seine Existenz wäre nach unserem Verständnis aber ungewiss. Würde der Mond durch einen Fremdeinfluss aus seiner Umlaufbahn geworfen werden und auf einmal nicht mehr da sein, gelänge eine Information wohl frühestens mit Lichtgeschwindigkeit an die Erde, indem sich der Raum anders krümmen würde und unsere Messgeräte für Gravitationswellen das womöglich messen würden, oder indem sich Ebbe und Flut ggf. messbar ändern. Erst aber mit einer Messung ist der Mond mindestens subjektiv nicht mehr existent. Die Subjektive Realität ändert sich dann, wenn eine Messung vorliegt und uns die Messung gedanklich gewahr wird. Dabei ist es offenbar aber nicht relevant, ob wir Quanten messen oder makroskopische Objekte.

Wenn sich jegliche Materie im Universum optisch so verhalten würde wie die Glastür im Restaurant, also transparent und nicht spiegelnd wäre, zudem auch nicht angeregt glühen würde, so würden wir sie optisch wohl nicht wahr nehmen und wohl nichts als räumlich existent erachten, wenn

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