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Der klare Weg - das Evangelium aller Motorradjunkies, Streetfighter und Offroadbiker Zen - die Kunst bewusst Motorrad zu fahren von Raab, Rudolf (eBook)

  • Verlag: neobooks Self-Publishing
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Der klare Weg - das Evangelium aller Motorradjunkies, Streetfighter und Offroadbiker

Der Samurai übte sich in Schwertkunst und Meditation, verschmolzen beides zu einer Einheit, und nannte es Zen. Eine derartige Verbindung verknüpft auch 'DER KLARE WEG', die Verschmelzung von Bewusstsein und Fahrtechnik. Klarsicht, den Kopf von allen unnützen Gedanken befreien, mit Hilfe meditativer Techniken. Das ist der eine Teil dieses Weges. Fernab von jeglicher Esoterik führt er durch dieses Gebiet, indem er die wichtigsten Praktiken, die der Atemmeditation, das Zazen, Buddhas Meditation, die Meditation des Pythagoras, die Reise in die eigene Vergangenheit, die 'Einkehr' der alten Germanen und die Gehmeditation offenlegt und ihre Kernelemente in das Motorradfahren projiziert. Aus schnödem Fahren wird Zen-Motorradfahren. Auf dem ganzen weiten Gebiet der Kontemplation, der Achtsamkeitsübungen, der Versenkungen gibt es nichts vergleichbares. Nichts dass uns so dazu führt, ausnehmende körperliche Dynamik und geistige Wachsamkeit mit innerer Ruhe zu durchdringen. Nichts was uns unser reelles Leben mehr spüren lässt. Nichts was uns so zu uns selbst führt. Die zweite Hälfte des Weges widmet sich der Fahrtechnik, der Handwerkskunst der Fahrzeugbeherrschung. Analysiert bis ins kleinste Detail die Vorgehensweise der 'Streetfighter' und die der 'Hard-Enduristen', zeigt das 'Schnell' und 'Sicher' sich nicht ausschließen, und legt dabei besonderen Wert auf die 4 großen Lebensversicherungen des Motorradfahrens, die Herzstücke der Fahrtechniken, die das Motorradfahren erst beherrsch- und kalkulierbar machen. Offene Geistesgegenwart gepaart mit souveränem Fahrstil, dahin führt er uns 'DER KLARE WEG'! 50 Jahre Zweiraderfahrung, langjährige internationale Sporteinsätze auf Stollen und Slicks, auch heute noch sporadisch bei Amateurläufen antretend und in den 70er Jahren auf okkulten Wegen unterwegs, gibt R. nun, da er seiner Pubertät langsam entwächst, spirituelle Erfahrungen und fahrtechnische Kniffe an die folgende Generation weiter.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 338
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783742713094
    Verlag: neobooks Self-Publishing
    Größe: 946 kBytes
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Der klare Weg - das Evangelium aller Motorradjunkies, Streetfighter und Offroadbiker

Teil 2: SF - Streetfighters Fahrtechnik

Teil 2: SF - Streetfighters Fahrtechnik

Eine provozierende Headline, besonders in unserer safety-first-Zeit - doch von wem sollten wir uns die fahrerischen Kniffe sonst abschauen, wenn nicht von den rattig-sportlich orientierten Kradlern, die schnell und trotzdem sicher unterwegs sind?

Super-Sportler, Streetfighter, Supermotos bis hin zu den sogenannten Power-Cruiser sind nun mal sehr gefragte Bikes, deren Treiber sie auch artgerecht bewegen - da hilft auch der erhobene Zeigefinger, mit der Ermahnung "StVO" unter Androhung von drakonischen Strafen und politischer Ächtung nichts, die Jungs und Mädels der Fighter-Fraktion drehen trotzdem kräftig am Hahn.

"Das macht auch nix" lautet die noch provozierendere Aussage, denn schnell und sicher schließen sich nicht aus - man muss nur wissen "wie". Und genau dieses "wie" trennt den sportlichen Könner vom Raser. Während der Raser weit über seine persönliche Grenze hinaus, nur auf Gott vertrauend, seinen Schutzengel zum Schwitzen bringt, kalkuliert der Sportler genau was er tut. Mit der Konsequenz, dass er dem Raser gewaltig um die Ohren fährt, ganz locker und immer innerhalb seiner fahrerischen Möglichkeiten bleibend.

Intensiv um dieses "wie" geht es nun hier in diesem Teil, ohne Rücksichtnahme auf juristische oder moralische Gesichtspunkte, die liegen in der Eigenverantwortung jedes Einzelnen. Hier geht es rein um das Offenlegen der Fahrtechniken, die uns beim Fahren souverän machen.

Eine gute Fahrtechnik geht automatisch einher mit einem locker-flüssigen Fahrstil, der uns ungezwungen-flott unterwegs sein lässt, auch ohne willkürlich zu "pushen". Ob wir die Streetfighter-Techniken dann auch in echten Speed ummünzen, oder auf ihre Grundlage lediglich einen genussvollen Strich durch die Landschaft ziehen, bleibt jedem selbst überlassen. "Ganzheitliches Motorradfahren" á la Z5.2 jedenfalls lässt beides zu,

auf dem Motorrad die Welt entdecken oder

Motorradfahren pur, um seine reine Dynamik zu erleben.

Egal wie - unabhängig vom Galopp oder der Motorradgattung, das Motorrad-Gen ist grundsätzlich sportlicher Natur und alles spielt sich unter den gleichen physikalischen Rahmenbedingungen ab, weswegen es auch bei den Fahrtechniken keine prinzipiellen Unterschiede gibt.

Lassen wir uns auf die Streetfighter-Fahrtechniken ein, müssen wir uns zunächst darauf einzustellen, dass die Straße keine Rennstrecke ist. Wollen wir aber trotzdem schneidig auf ihr unterwegs sein, sollten wir den gegebenen Verhältnissen Rechnung tragen, die sich in unserem Fahrstil niederschlagen. Supersportliches Fahren gleicht der Rennstreckentechnik nicht 1:1 - nicht einmal auf unserer Hausstrecke, die wir dummer Weise nie als unsere einzig alleinige Spielwiese betrachten können. Das begründet im Wesentlichen auch den großen augenfälligen Unterschied dieser beiden Fahrstile - die Linienwahl. Während auf der Rennstrecke auch mal weitgehend "blind" eine Kurve durchzogen werden kann, weil der Verlauf bekannt ist und Streckenposten vor möglichen Hindernissen warnen, muss im öffentlichen Raum unbedingt "Blickkontakt" gehalten werden. Dadurch verändert sich auch der "Zug" durch die Kurve, wodurch extreme Schräglagen meist ihren Stellenwert einbüßen.

Was uns beim sportiven Fahren auf der Landstraße die unentbehrliche Rückdeckung gibt sind die:

vier großen "Lebensversicherungen" des Motorradfahrens

"Konzentration" - "Blick" - "Linie" - Lenkimpuls"!

Diese "Lebensversicherungen" bringen Sportlichkeit und Sicherheit unter einen Hut. Damit sie greifen, müssen sie jedoch tief in "Fleisch und Blut" übergehen, sollen sie uns davor schützen nicht Opfer unserer eigenen oder fremden Unzulänglichkeiten werden. Sie geben uns das "Heft in die Hand" gefährliche Situationen erst gar nicht entstehen zu lassen, bzw. uns selbst in sie h

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