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Kritik der reinen Vernunft von Kant, Immanuel (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.12.2013
  • Verlag: Edition Erdmann in der marixverlag GmbH
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Kritik der reinen Vernunft

Vollständige Ausgabe nachder 2. Auflage 1787 Wenn es stimmt, dass die Geschichte der abendländischen Philosophie einen einzigen großen Fußnotenapparat zu Platon bildet, ist Immanuel Kant der wohl bedeutendste und kritischste Eintrag gelungen. Er stellte fest, dass der Ausweg aus der Platonischen Höhle, der Weg zur Wahrheit, zwar als Leitidee taugt, approximiert werden kann, vielleicht sogar eine schöne, aber in ihrer absoluten Lesart, unerreichbare Phantasie darstellt. Seine Einsicht war, dass wir die Dinge nur so wahrnehmen können wie sie uns durch die Bedingungen unseres Erkenntnisvermögens vorgegeben werden und wir für immer in der Höhle unseres Verstandesvermögens feststecken. Damit erledigt sich auch jegliche ernsthafte Diskussion über Gott oder die Welt hinter den Erscheinungen. Für Kant war Metaphysik ein Teil des Menschseins, doch zog er eine plausible Grenze zwischen dem Bereich des Erkennbaren und dem der Spekulation. Denn Kants Lehre bringt in jedem Kopf, der sie gefasst hat, eine fundamentale Veränderung hervor, die so groß ist, dass sie für die geistige Widergeburt gelten kann. Arthur Schopenhauer Immanuel Kants Kritik der reinen Vernunft erscheint spät, im 56. Lebensjahr des Autors. In Anbetracht des monumentalen Inhalts ist dies nicht verwunderlich: Kants Hauptwerk stellt nichts weniger als den Versuch dar, den Bedingungen der Möglichkeit von Erkenntnis nachzugehen. Kant stellt sich die Frage wie der Apparat, der unsere Urteile über die Welt hervorbringt, beschaffen ist, welche Mittel ihm zur Verfügung stehen und welchen Limitationen er unterliegt. Heute gilt die erste Kritik als eines der rigidesten, einflussreichsten, aber auch komplexesten Werke der abendländischen Philosophie IMMANUEL KANT wurde 1724 in Königsberg geboren und starb 1804 ebenda. Er kam aus einem einfachen pietistischen Elternhaus. Sein Studium der Naturwissenschaften, Mathematik und Philosophie finanzierte er sich unter anderem mit Billardspielen. Er war als Hauslehrer und Bibliothekar tätig, bevor er 1770 im Alter von 46 Jahren in Königsberg eine Professur für Metaphysik und Logik erhielt. Kants Hauptwerke die Kritik der reinen Vernunft, die Kritik der praktischen Vernunft und die Kritik der Urteilskraft gelten heute als Höhepunkte der abendländischen Philosophie. Die in ihnen aufgeworfenen Fragen beeinflussen die moderne Philosophie des Geistes, die praktische Philosophie und Ethik und die Wissenschaftstheorie bis heute

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 400
    Erscheinungsdatum: 17.12.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783843803847
    Verlag: Edition Erdmann in der marixverlag GmbH
    Größe: 2778 kBytes
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Kritik der reinen Vernunft

I N H A L T

K R I T I KD E RR E I N E NV E R N U N F T

Vorrede

Vorrede zur zweiten Auflage

Einleitung

I.

Von dem Unterschiede der reinen und empirischen Erkenntnis

II.

Wir sind im Besitze gewisser Erkenntnisse a priori, und selbst der gemeine Verstand ist niemals ohne solche

III.

Die Philosophie bedarf einer Wissenschaft, welche die Möglichkeit, die Prinzipien und den Umfang aller Erkenntnisse a priori bestimme

IV.

Von dem Unterschiede analytischer und synthetischer Urteile

V.

In allen theoretischen Wissenschaften der Vernunft sind synthetische Urteile a priori als Prinzipien enthalten

VI.

Allgemeine Aufgabe der reinen Vernunft

VII.

Idee und Einteilung einer besonderen Wissenschaft unter dem Namen einer Kritik der reinen Vernunft

I.
T R A N S Z E N D E N T A L EE L E M E N T A R L E H R E

Erster Teil
Die transszendentale Ästhetik

§ 1

1.Abschn. Von dem Raume. § 2, 3

2.Abschn. Von der Zeit. § 4–7

Allgemeine Anmerkungen zur transzendentalen Ästhetik. § 8

Zweiter Teil
Die transzendentale Logik

Einleitung. Idee einer transzendentalen Logik

I. Von der Logik überhaupt

II. Von der transzendentalen Logik

III.Von der Einteilung der allgemeinen Logik in Analytik und Dialektik

IV. Von der Einteilung der transzendentalen Logik in die
transzendentale Analytik und Dialektik

Erste Abteilung. Die transzendentale Analytik

Erstes Buch. Die Analytik der Begriffe

1.Hauptst. Von dem Leitfaden der Entdeckung aller reinen Verstandesbegriffe

1.Abschn. Von dem logischen Verstandesgebrauche überhaupt

2.Abschn. Von der logischen Funktion des Verstandes in Urteilen. § 9

3.Abschn. Von den reinen Verstandesbegriffen oder Kategorien. § 10–12

2.Hauptst. Von der Deduktion der reinen Verstandesbegriffe

1.Abschn. Von den Prinzipien einer transzendentalen Deduktion überhaupt. § 13

Übergang zur transzendentalen Deduktion
der Kategorien. § 14

2.Abschn. Transzendentale Deduktion der reinen Verstandesbegriffe. § 15–27

Zweites Buch. Die Analytik der Grundsätze

Einleitung. Von der transzendentalen Urteilskraft überhaupt

1.Hauptst. Von dem Schematismus der reinen
Verstandesbegriffe

2.Hauptst. System aller Grundsätze des reinen Verstandes

1.Abschn. Von dem obersten Grundsatze aller
analytischen Urteile

2.Abschn. Von dem obersten Grundsat

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