text.skipToContent text.skipToNavigation

ILP - Integrierte Lösungsorientierte Psychologie Psychotherapie und Coaching von Friedmann, Dietmar (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.10.2013
  • Verlag: WBG Academic
eBook (ePUB)
19,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

ILP - Integrierte Lösungsorientierte Psychologie

In den letzten Jahrzehnten haben sich alternativ zur herkömmlichen Psychotherapie drei Therapieverfahren entwickelt, die an den unterschiedlichen Persönlichkeitstypen (Sachtyp, Handlungstyp, Beziehungstyp) ansetzen: die ?Lösungsorientierte Kurztherapie?, das ?Tiefenpsychologische NLP (Neurolinguistisches Programmieren)? und die ?Systemische Kurztherapie?. Diese Verfahren setzen nicht bei der Aufarbeitung der Vergangenheit als Ursache der Probleme an. Sie verfolgen vielmehr ?lösungsorientiert? und vorausblickend das Ziel einer raschen Bewältigung der Herausforderungen des Lebens. Der Autor führt diese Verfahren systematisch und praxisorientiert im ganzheitlichen Gesamtkonzept der ?Integrierten, lösungsorientierten Psychologie (ILP)? zusammen und zeigt, wie diese in vielen Lebenssituationen erfolgreich einsetzbar ist.

Dietmar Friedmann, geb. 1937, ist der Entwickler der Integrierten Lösungsorientierten Psychologie (ILP), einem kompetenz- und prozessorientierten Psychotherapie- und Coaching-Verfahren. Die Erforschung und Entdeckung psychischer und ontischer Gesetzmäßigkeiten ermöglichten es ihm, die pragmatischen Modelle der systemischen und lösungsorientierten Kurztherapie weiter zu entwickeln und zu integrieren.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 207
    Erscheinungsdatum: 01.10.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783534719723
    Verlag: WBG Academic
    Größe: 2738 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

ILP - Integrierte Lösungsorientierte Psychologie

1. Rundum wirksam - die Integration lösungsorientierter Konzepte

Was ist neu an den lösungsorientierten Verfahren?

Bis Ende der siebziger Jahre erschien es so, als ob es ein gesichertes Wissen darüber gäbe, wie Psychotherapie funktioniert. Doch die Praxis enttäuschte. Dann entschlossen sich einige Praktiker, das Wissen beiseite zu lassen und zu erforschen, wie erwünschte Veränderungen tatsächlich zustande kommen. Immer dann, wenn sie etwas über das Wie des Gelingens herausgefunden hatten, setzten sie es in der Praxis ein. Sie folgten dem Prinzip: Wenn etwas funktioniert, wiederhole es und mache mehr davon! Auf diesem Weg wurden die lösungsorientierten Verfahren entwickelt. 4

In der Vergangenheit hatte man sich viel mit Problemen, mit Störungen und psychischen Krankheiten beschäftigt und darüber eine Menge Erkenntnisse gewonnen. Jetzt interessierte man sich für Lösungen, für Fähigkeiten und Ressourcen. Denn man will den Klienten ja nicht beibringen, wie sie seelisch krank werden oder es bleiben können, sondern wie sie gesund werden. Dazu musste man herausfinden, was Klienten seelisch gesund macht und wie sie ihr Leben zufriedenstellend gestalten können.

Dabei hat sich bewährt, mit den Klienten auf deren Kompetenz-Ebene 5 zu arbeiten: Was sind ihre Wünsche und Ziele? Was bringen sie mit an Erfahrungen, an Fähigkeiten und Ressourcen? Welche Strategien kennen sie, die sich bei ihnen in der Vergangenheit bewährt haben und die jetzt für eine Lösung eingesetzt werden können? So werden die Klienten von der ersten Minute an als kompetente Partner für die von ihnen gewünschten Veränderungen behandelt. Dann können in wesentlich kürzerer Zeit deutlich bessere Ergebnisse erzielt werden.

Die lösungs- oder ressourcenorientierte Therapie ist relativ jung. 1989 erschien bei uns De Shazers "Wege der erfolgreichen Kurztherapie", 1992 Bandlers "Veränderung des subjektiven Erlebens" - beide Bücher wurden 1985 zum ersten Mal veröffentlicht, vorläufige Höhepunkte einer mehr als zehnjährigen intensiven Forschungsarbeit. Eine Generation früher hat Milton Erickson auf eine verblüffend neue Art mit Klienten gearbeitet, die für seine Zeitgenossen ebenso beeindruckend wie unverständlich war.

Für mich waren darüber hinaus Fragen interessant wie: Mit welchen Gesetzmäßigkeiten haben wir es bei unserer psychologischen Arbeit zu tun? Können sie erkannt, beschrieben und bewusst genutzt werden? Wie funktioniert das, was wir als Lebens-Wirklichkeit kennen? Wie spiegeln sich die Gesetzmäßigkeiten des äußeren Lebens in unserer Psyche? Was hat das für Konsequenzen für Psychotherapie und Coaching? 1975 entdeckte ich die drei eigengesetzlichen Lebensbereiche, 1980 die prozessorientierte Persönlichkeitstypologie. Seit 1990 arbeitete ich an der Integrierten Kurztherapie. 2001 begann ich ein typspezifisches Autonomie-Training zu entwickeln.

Die pragmatische und die konstruktivistische Haltung waren entscheidende Voraussetzungen dafür, die lösungsorientierten Therapien entwickeln zu können. Sie hielten wenig oder nichts von Theorie, sondern setzten ganz auf Intuition und praktische Erfahrungen. Doch die Integration der entdeckten Methoden und Verfahren braucht eine neue Art des Wissens. Es beschreibt die Strukturen, Gesetzmäßigkeiten und Prozesse der äußeren und inneren Wirklichkeit.

Alle diese Entdeckungen, Weiter- und Neuentwicklungen, die zur prozessorientierten Persönlichkeitstypologie, zur Integrierten Lösungsorientierten Psychotherapie und zum Autonomie-Training führten, folgen einer bestimmten Gesetzmäßigkeit. Sie lässt sich graphisch durch ein Dreieck mit Pfeilen darstellen. Es beschreibt, wie die äußere und innere Wirklichkeit funktioniert: nicht statisch, sondern in Prozessen. Und es zeigt, wie die Wirklichkeit strukturiert ist, nicht dualistisch, sondern triadisch 6 . Drei eigengesetzliche Lebensbereiche spiegeln sich in

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen