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Theorie und Praxis der Gruppenpsychotherapie Ein Lehrbuch - Leben Lernen Jubiläumsedition von Yalom, Irvin D. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.09.2015
  • Verlag: Klett-Cotta
eBook (ePUB)
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Theorie und Praxis der Gruppenpsychotherapie

Jetzt nur für kurze Zeit: Preiswerte Jubiläumsedition! Der amerikanische Psychotherapeut und Autor auflagenstarker Romane ist zugleich Verfasser des Lehrbuches zur Gruppenpsychotherapie. Es versteht sich als praktische Anleitung für Psychotherapeuten aller Schulen, die mit Gruppen arbeiten. Es reflektiert zugleich aber auch die wissenschaftlichen Grundlagen des Fachs. Der Fülle der Gruppentherapien wird Irvin Yalom gerecht, indem er sie nach ihren Methoden und "therapeutischen Faktoren" ordnet. Fallbeispiele aus mehr als 2000 Gruppensitzungen machen den Text so anschaulich, dass auch ein praktisch wenig erfahrener Therapeut die besonderen Schwierigkeiten einer Gruppenbehandlung meistern kann. Ein Buch, das sich seit über zwei Jahrzehnten als anerkanntes Lehrbuch halten kann, benötigt von Zeit zu Zeit eine gründliche Überarbeitung. In diese Ausgabe, die teilweise neu übersetzt wurde, gingen zahlreiche Anpassungskorrekturen ein. Überholte Therapieansätze wurden gestrichen, viele neue theoretische und methodische Erkenntnisse wurden integriert. Am grundsätzlichen Aufbau des Buches und an seiner Zielrichtung wurde jedoch nicht gerüttelt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 704
    Erscheinungsdatum: 17.09.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783608101089
    Verlag: Klett-Cotta
    Serie: Leben lernen (LL) Bd.66
    Größe: 5960 kBytes
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Theorie und Praxis der Gruppenpsychotherapie

Vorwort zur fünften amerikanischen Auflage

Bei dieser fünften Neuauflage meines Buches Theorie und Praxis der Gruppenpsychotherapie hatte ich das Glück, mit Molyn Leszcz zusammenarbeiten zu können. Ich habe Dr. Leszcz 1980 kennengelernt, als er bei mir an der Stanford University ein Jahr lang als Stipendiat Gruppentherapie studierte. Er hat zur Erforschung der Gruppentherapie und zur Weiterentwicklung ihrer klinischen Arbeit einen wichtigen Beitrag geleistet und leitet seit zwölf Jahren das größte Ausbildungsprogramm für Gruppentherapie der Welt, das im Rahmen der psychiatrischen Abteilung der University of Toronto organisiert wird, in der Dr. Leszcz als außerordentlicher Professor tätig ist. Sein umfassendes Wissen über die heutige gruppentherapeutische Praxis und seine fast enzyklopädische Kenntnis sowohl der wissenschaftlichen als auch der klinischen Literatur zum Thema Gruppentherapie waren bei der Vorbereitung dieser Neuausgabe von unschätzbarem Wert. Wir haben uns wie Co-Therapeuten sorgsam bemüht, neues und altes Material nahtlos zu integrieren. Obwohl wir uns aus stilistischen Gründen entschieden haben, im Text die Ich-Form beizubehalten, steht hinter diesem Ich doch stets das Wir unserer gemeinschaftlichen Arbeit.

Bei der vorliegenden Neuauflage ging es uns darum, die vielen neuen Phänomene, die im Bereich der Gruppentherapie aufgetaucht sind, zu dokumentieren und überholte Ideen und Methoden aus dem Text zu entfernen. Allerdings sahen wir uns bei diesem Bemühen mit einem Dilemma konfrontiert: Was wäre, wenn einige der Veränderungen in der gruppenpsychotherapeutischen Szene keine Fortschritte, sondern Rückschritte wären? Und wenn die von der Gesundheitsökonomie geforderten schnelleren, billigeren und effizienteren Verfahren den wohlverstandenen Interessen der Klienten nicht entsprächen? Und wenn der Begriff der "Effizienz" nichts weiter als eine Beschönigung der Tatsache wäre, dass Klienten zwecks Kostenersparnis so schnell wie möglich "gesundgeschrieben" werden sollen? Und was wäre schließlich, wenn diese verschiedenen ökonomischen Faktoren Therapeuten dazu zwängen, ihren Klienten weniger zu bieten, als sie eigentlich könnten?

Sollten diese Vermutungen sich als zutreffend erweisen, sind die Anforderungen, die an eine Neuauflage wie die vorliegende zu stellen sind, wesentlich komplexer als zunächst angenommen, denn dann sehen wir uns mit einer zweifachen Aufgabe konfrontiert. Es geht dann nicht nur darum, aktuelle Entwicklungen und Methoden zu beschreiben und Therapeuten auf ihre heutige Arbeitssituation vorzubereiten, sondern es geht auch um die Erhaltung des gesammelten Wissens und des Schatzes gruppentherapeutischer Techniken, auch wenn einige junge Therapeuten dieses Wissen nicht sofort anwenden können.

Seit die Gruppentherapie in den Vierzigerjahren eingeführt wurde, hat sie zahlreiche Anpassungsprozesse durchlaufen, um den sich wandelnden Anforderungen der klinischen Praxis gerecht werden zu können. Mit dem Auftauchen neuer klinischer Syndrome, Situationen und theoretischer Ansätze sind entsprechende Varianten der Gruppentherapie entstanden. Die Vielfalt der Formen tritt heute so deutlich hervor, dass man besser von Gruppentherapien als von einer Gruppentherapie spricht. Gruppen für Menschen mit akuter oder chronischer Depression, Gruppen für die Prävention von Rückfällen bei Depressiven, Gruppen für Klienten mit Essstörungen, für Krebskranke und Aids-Patienten, für Patienten, die unter rheumatoider Arthritis, multipler Sklerose, chronischer Darmreizung, Fettleibigkeit, Querschnittslähmung oder Parkinson leiden, Gruppen für Gesunde, die aufgrund eines genetischen Defekts damit rechnen müssen, an einer bestimmten Krebsart zu erkranken, Gruppen für Opfer sexueller Gewalt, für verwirrte Senioren, für Menschen, die unter Panikstörungen, Zwangsstörungen oder chronischer Schizophrenie leiden, Gruppen für erwachsene Kinder von Alkoholikern, für Eltern

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