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Angst überwinden und stark sein - Märchen zum Gelingen des Lebens von Bauer, Angeline (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.09.2015
  • Verlag: by arp
eBook (ePUB)
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Angst überwinden und stark sein - Märchen zum Gelingen des Lebens

Einst wurden Märchen zum Beispiel in Spinnstuben oder an Lagerfeuern von Erwachsenen für Erwachsene erzählt. Mehr oder weniger symbolisch verschlüsselt, handeln sie fast immer von allgemeingültigen Problemen, die das Leben in irgendeiner Weise beeinflussen. Sie schenken Trost und sind weise. Wer sich auf Märchen einlässt und tiefer blickt, findet in ihnen Antworten auf Lebensfragen, Konfliktlösungen und Kraft zum Gelingen des Lebens. Durch die intensive Beschäftigung mit Märchen, deren Deutung und Entschlüsselung der enthaltenen Botschaften, ist es möglich, sich schrittweise den eigenen Problemen und ihrer Bewältigung zu nähern. In 'Angst überwinden und stark sein' lernt der Leser anhand von Märchen die verschiedenen Facetten der Angst kennen. Die Helden der Märchen, die Angeline Bauer im vorliegenden Buch tiefenpsychologisch deutet, nehmen den Leser an der Hand, erleben und erleiden für ihn und mit ihm allerhand Geschicke. So werden sie zu Lehrstücken und geben Hilfestellung zur Angstbewältigung. Ein interessantes und lehrreiches Buch zum Umgang mit der Angst von Erwachsenen und Kindern.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 105
    Erscheinungsdatum: 28.09.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783946280057
    Verlag: by arp
    Größe: 235kBytes
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Angst überwinden und stark sein - Märchen zum Gelingen des Lebens

EINFÜHRUNG

Erst wenn du weißt,

wovor ich Angst habe

kennst du mich

(Angeline Bauer)
Über die Angst

Angst ist ein elementares Gefühl, und jeder Mensch, jedes Lebewesen kennt sie. Sie begleitet uns von unserer Geburt bis zu unserem Tod, und auch wenn sie uns nicht immer bewusst ist, so ist sie doch da, kann durch einen Schrecken jederzeit ausgelöst werden und ihre Wirkung tun.

Angst hat verschiedene und oft auch ganz gegensätzliche Seiten. Sie ist gekoppelt an den Überlebensinstinkt, der überhaupt nur funktioniert durch die Angst. Somit warnt sie vor Gefahren, schützt vor Unbedachtheiten und lässt uns achtsam und vorsichtig sein. Angst macht uns "klein", wenn wir feige sind und behindert uns, wenn wir sie nicht überwinden, sie kann uns aber auch Intensität geben. Sie fördert die Kreativität, weil sie uns zwingt, einen Ausweg zu suchen. Sie lähmt, macht unfähig zu reagieren. An anderer Stelle gibt sie einem vielleicht aber die Kraft, über sich hinauszuwachsen. Angst macht krank, zerstört, führt in die Isolation, verbindet aber auch, überwindet Grenzen und gibt den Impuls zur Fortentwicklung. Doch es gibt auch einen lustvollen Aspekt der Angst - wir kennen ihn als "Nervenkitzel" - der manchen von uns dazu verleitet, Gefahrenmomente bewusst herbeizuführen.

Angst tritt immer dann auf, wenn wir in eine Situation geraten, die uns überfordert, der wir uns (noch) nicht gewachsen fühlen. Lassen wir uns trotzdem auf diese Situation ein und geben uns so die Möglichkeit zu erfahren, dass wir die Kraft haben, sie zu meistern, nehmen wir die Angst also an und setzen uns mit ihr auseinander, können wir uns weiterentwickeln und werden an ihr ein Stück reifen. Versuchen wir aber der Angst auszuweichen oder sie zu unterdrücken, werden wir in unserer Entwicklung stehen bleiben und in Abhängigkeiten verharren.

Unser ganzes Leben ist von Angstschwellen gepflastert, die überwunden werden müssen. Jedem Reifungsschritt ging Angst voraus, denn alles was wir noch nicht kennen oder können überfordert uns ein Stück weit. Schaffen wir es nicht, die Angst mit Mut anzupacken, bleiben wir auf der Strecke.

Ein ganz einfaches Beispiel geben drei Geschwister, die schwimmen lernen wollen. Zwei vertrauen sich trotz ihrer Angst einem Lehrer an, überwinden sie und haben bald Spaß daran, miteinander im Wasser herumzutollen oder vom Brett zu springen und malen sich aus, wie schön es sein könnte, nun auch noch Segeln oder Wasserski fahren zu lernen. Das Dritte verharrt aber in seiner Angst vor dem Wasser und verweigert das Schwimmenlernen. Darum kann es nicht an den Spielen der Geschwister teilnehmen, wird als Hasenfuß verlacht und zum Außenseiter. Aber nicht genug damit, unter Umständen kann das Nicht-schwimmen-lernen-Wollen sogar den Tod mit sich bringen, nämlich dann, wenn das Kind ins Wasser fällt und niemand da ist, der es retten könnte.

Dieses Bild vom Schwimmenlernen ist eine Metapher, die wir auf unser ganzes Leben übertragen können. Nicht die Angst schadet uns, sondern das Verharren in ihr.
Angst, Furcht, Panik, Phobie - Was ist der Unterschied?

Unser Wort Angst stammt vom lateinischen Wort angustus ab, was so viel bedeutet wie eng, schmal. Die Psychologen verstehen unter Angst einen starken, unlustgetönten Affekt, der entweder bei drohender tatsächlicher oder vermeintlicher Gefahr anfallartig über uns hereinbricht oder als quälender, grundloser Dauerzustand ohne bestimmtes Objekt auftritt.

Auch das Gefühl der Furcht bezieht sich auf tatsächliche oder vermeintliche Bedrohung, im Gegensatz zur Angst ist sie aber objektbezogen und verbunden mit der Tendenz zu Flucht oder Abwehr.

Genau genommen haben wir also Angst zu versagen, aber wir fürchten uns vor großen schwarzen Hunden. Im Sprachgebrauch werden diese beiden Begriffe jedoch nicht so genau getrennt, darum werde ich in meinen weiteren Ausführungen durchgehend den Beg

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