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Lehrbuch Statistik Einstieg und Vertiefung von Leonhart, Rainer (eBook)

  • Verlag: Hogrefe Verlag Bern (ehemals Hans Huber)
eBook (PDF)
44,99 €
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Lehrbuch Statistik

Das Standardwerk zur Einführung in die Statistik Die vierte, überarbeitete und erweiterte Auflage stellt in klarer Form die relevanten Themen der Statistik vor. Nach einem einleitenden Kapitel zu häufig auftretenden Problemen der statistischen Auswertung werden nach der Definition von Messung die Deskriptive Statistik und die grafische Darstellung von Daten vorgestellt. Die Schließende Statistik wird mit einfachen parametrischen und nicht-parametrischen Verfahren eingeführt. Anschließend werden nach der Erläuterung verschiedener Korrelationskoeffizienten die einfache und multiple Regression sowie Mediator- und Moderatoranalysen besprochen. Die Varianzanalyse als eines der wichtigsten statistischen Verfahren in der psychologischen Forschung wird ausführlich dargestellt, und die Faktorenanalyse, die Clusteranalyse, die Analyse von Strukturgleichungsmodellen und andere multivariate Verfahren werden intensiv behandelt. Das Buch wird mit Kapiteln über Effektgrößen, die Auswertung am PC und zur Durchführung und Darstellung von Studien abgerundet. "Eine echte Lernhilfe mit Erfolgsgarantie." Psycholit Newsletter "Dem Autor ist eine vorzügliche Einführung in die Statistik gelungen." Pflege und Gesellschaft Der Autor Rainer Leonhart lehrt seit 2008 als Akademischer Rat an der Universität Freiburg, Abteilung für Sozialpsychologie und Methodenlehre.Rainer Leonhart lehrt seit 2008 als Akademischer Rat an der Universität Freiburg, Abteilung für Sozialpsychologie und Methodenlehre.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 863
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783456957975
    Verlag: Hogrefe Verlag Bern (ehemals Hans Huber)
    Größe: 6254 kBytes
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Lehrbuch Statistik

1 Über den Umgang mit Statistik (S. 3-4)

1.1 Statistik richtig lehren und lernen

Dieses erste Kapitel soll den Studienanfängern die Relevanz des Faches Statistik nahebringen und auch (so wünscht es sich zumindest der Autor) Interesse und Lernmotivation wecken. Nach dem Lesen dieses Abschnitts soll dem Leser die Antwort auf die Frage "Warum das Ganze?" zumindest teilweise deutlich sein. Statistik ist sicherlich im Allgemeinen nicht das beliebteste Fach unter den Studierenden (und meistens auch nicht unter allen Dozierenden). Unbeliebt oder gar gehasst wird es von vielen Studierenden als "Muss" oder als "Pflichtübung" verstanden. Dabei ist es die wichtigste Grundlage für eigenes wissenschaftliches Arbeiten und das Verstehen und Bewerten der Forschungsarbeiten anderer Personen. Wissenschaftliche Methodik ist die Brücke vom Glauben zumWissen. Nur wer grundlegende Kenntnisse in der Statistik hat, kann zwischen subjektiver Vermutung und objektivem Beweis unterscheiden. Beispielsweise greifen wir gerne bei der Entscheidung vor dem Kauf eines neuen Mobiltelefons auf "Studien" anderer Personen zurück. Wir suchen im Internet und in Fachliteratur Bewertungen der uns interessierenden Produkte. Einerseits lesen wir diese Bewertungen durch, anderseits relativieren wir diese Bewertungen nach verschiedenen Kritikpunkten. Gibt es eine wirtschaftliche Verknüpfung zwischen der Fachzeitschrift und dem Hersteller des Produkts? Erscheint der Bericht objektiv und wurde die Studie standardisiert durchgeführt? Ist die Benotung korrekt? Ähnliche Fragen müssen auch bei wissenschaftlichen Studien gestellt werden. Manche Antworten sind leicht zu finden, für andere braucht es gute Kenntnisse in Statistik. Ein Ziel dieses Buches ist es,Wissen und sehr gute Standards zu vermitteln. Auch soll der Studierende erkennen, wann diese eingehalten werden und wann nicht.

Mit der Einführung der neuen Studiengänge und Studienabschlüsse hat sich auch teilweise die Lehr- und Lernkultur verändert. Durch den gestiegenen Notendruck kommt von den Studierenden vermehrt die Frage "Muss ich das lernen?", beziehungsweise "Muss ich das für die Klausur (auswendig) können?". Der Kompetenzerwerb steht leider oft im Hintergrund.Dies fordert den Lehrenden noch mehr als früher.Wissensund Kompetenzvermittlung ist gerade in denmethodischen Fächern schwierig, da den Studierenden der Sinn der Lehrinhalte oft nur schwer zu vermitteln ist. Doch welcher anschauliche Vergleich kann dem Studierenden den Einstieg in das Fach erleichtern? Statistik erlernen (und die Statistik-Prüfungen bestehen) ist ähnlich dem Führerschein-Erwerb. Als Dozent in diesem Fach fällt oft die Entscheidung schwer, wie viel Stoff und in welcher Tiefe unterrichtet werden sollte. Einerseits sollte ein ausreichender theoretischer Hintergrund gegeben sein, damit die theoretische Fahrprüfung beziehungsweise die Statistik-Klausur erfolgreich bestanden werden kann. Andererseits sollten Studierende auch praktische Fähigkeiten erworben haben, welche für die praktische Prüfung benötigt werden. Diese praktische Prüfung findet für das Fach Statistik während des Studiums in Form von Praktika und Abschlussarbeit statt. Nach dem Studium werden diese praktischen Fähigkeiten im beruflichen Alltag benötigt. Noch während des Studiums ist es, analog zur Fahrschule, wichtig praktisch zu üben und aktiv Forschungsmethoden anzuwenden. Die Ergebnisse der gemeinsamen Bemühungen von Dozierenden und Studierenden werden in unterschiedlichen Typen von "Verkehrsteilnehmern" abgebildet, die in verschieden großen Anteilen auftreten.

Typ Fahranfänger: Dieser Typ tastet sich vorsichtig durch den Straßenverkehr und beachtet alle Regeln. Er führt Schulterblicke mehrmals durch, ist immer angeschnallt, fährt sehr vorsichtig und beachtet alle Geschwindigkeitsbegrenzungen. Dies ist der typische Studierende, dem die Praxis fehlt, wobei er bei genügend Übung auf gutemWege zum Experten ist.

Typ sicherer F

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