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'Gedanken an Freud natürlich'. Zum psychoanalytischen Aspekt ausgewählter Texte von Franz Kafka von Piontkowski, Kacper (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.08.2015
  • Verlag: Diplomica Verlag GmbH
eBook (PDF)
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'Gedanken an Freud natürlich'. Zum psychoanalytischen Aspekt ausgewählter Texte von Franz Kafka

'Kacper Piontkowski studierte Germanistik an der Adam- Mickiewicz-Universität in Poznan. Die Studie 'Gedanken an Freud natürlich'. Zum psychoanalytischen Aspekt ausgewählter Texte von Franz Kafka (2013) entstand aus seiner großen Leidenschaft für die deutschsprachige Literatur überhaupt und für Franz Kafka insbesondere. Sie ist ein gelungener Versuch die Welt zu erklären, indem man ein Thema vielseitig vertieft und darüber einen wissenschaftlichen Text schreibt. Die unzähligen, in der ganzen Welt veröffentlichten Texte über Franz Kafka, entmutigten den jungen Germanisten nicht - im Gegenteil: Sie inspirierten ihn dazu seine eigene, neue Sicht der psychoanalytischen Aspekte in Kafkas Werk zu untersuchen und darzustellen. Das Buch charakterisiert ein vom Anfang an klar und präzise formuliertes Ziel, Kohärenz, und Liebe zum Detail.' - Prof. Dr. habil. Maria Wojtczak 'Piontkowski? Ein innovativer Analytiker, das auf jeden Fall. Sein Vorschlag, die ausgewählten fiktionalen und nichtfiktionalen Texte von Franz Kafka aus der Sicht des Stockholm-Syndroms zu untersuchen, ist äußerst unkonventionell. Und in der bisherigen Kafka-Forschung etwas Neues. Ein empfehlenswertes Buch!' - Prof. Dr. habil. Lukasz Musial 'Lassen Sie sich überraschen von einer spannenden neuartigen Studie eines viel versprechenden jungen Autors, Kacper Piontkowski, über Leben und Werk von Franz Kafka aus Freudscher psychoanalytischer Sicht, voller außergewöhnlicher Überlegungen und interessanter Schlussfolgerungen!' - Mgr. Malgorzata Tracz Kacper Piontkowski (in Polen: Pi?tkowski), M. A., wurde 1989 in Bielsko-Biala (Polen) geboren. Bis zu seinem siebenten Lebensjahr wuchs er in Deutschland, Bayern auf (Doppelstaatsangehörigkeit), was später Einfluss auf seine Interessen an der deutschen Sprache und Kultur nahm. Sein Studium der Germanistik an der Adam-Mickiewicz-Universität in Pozna?/Polen absolvierte er erfolgreich im Jahre 2013. Fasziniert von der deutschen Kultur und Sprache, verbrachte er regelmäßig seine Sommer- und Winterferien in Bayern, um die Besonderheiten des Landes und das deutsche alltägliche Leben besser kennen zu lernen. Für enorm interessant hält er die deutschsprachige Literatur und die Freudsche Psychoanalyse als Methode der Literaturinterpretation. Im Falle dieses Buches wurden von dem Autor ausgewählte Texte von Franz Kafka unkonventionell bzw. innovativ psychoanalytisch analysiert und interpretiert.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 76
    Erscheinungsdatum: 01.08.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958502154
    Verlag: Diplomica Verlag GmbH
    Größe: 1336kBytes
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'Gedanken an Freud natürlich'. Zum psychoanalytischen Aspekt ausgewählter Texte von Franz Kafka

Textprobe: Kapitel, Einleitung: Die Inspiration zur Erstellung dieser Studie erschien zum ersten Mal während einer Vorlesung unter dem Titel: Morde, Sex, Neurosen, Hysterien. Psychoanalyse in der literarischen For-schung. gehalten von Dr. habil. Lukasz Musial. Dort wurde unter anderem die Psychoanalyse als eine Möglichkeit der Literaturinterpretation präsentiert und auch die Gestalt von Franz Kafka näher gebracht. Die Schlussfolgerungen aus der Vorlesung, die zur weiteren Reflexion über Sigmund Freud, Psychoanalyse als Methode der Literaturinterpretation und über das Le-ben und Werk Franz Kafkas führten, können als ein direkter Beitrag zur Verfassung dieser Studie betrachtet werden. Das Buch gliedert sich in vier Kapitel. Im ersten Teil, wurde die Gestalt von Sigmund Freud dargestellt, wo nicht nur der Lebenslauf des Begründers der Psychoanalyse, sondern auch in einer ausführlichen Fußnote der Vater der heutigen Psychiatrie, nämlich Carl Gustav Jung vorgestellt wurde. Das zweite theoretische Kapitel handelt von ausgewählten und somit den wichtigsten Begrif-fen und Definitionen der Psychoanalyse. Strukturmodell der Psyche, Abwehrmechanismen, der Ödipuskomplex und die Trieb- und Traumatheorie, wurden in mehreren Unterkapiteln be-sprochen und bearbeitet. In diesem Teil wurde auch die Dreideutigkeit der Psychoanalyse er-läutert; die Psychoanalyse als Methodik, Wissenschaft und Therapie. Diese Begriffe und De-finitionen wurden nicht nur in dem folgenden analytischen Teil gebraucht, um die psychoana-lytische Denkweise verständlicher zu machen, sondern hatten sie auch die Aufgabe, die Kom-plexität der Psychoanalyse zu erweisen. Das dritte Kapitel gilt als analytischer Teil dieser Studie, wo Franz Kafkas Leben und seine ausgewählten Werke in der psychoanalytischen Hinsicht dargestellt wurden. Erstens, wurde nicht nur Kafkas Leben psychoanalytisch durchleuchtet und somit der Einfluss lebensge-schichtlicher Erfahrungen auf sein Schaffen präsentiert, sondern es wurde auch der Versuch unternommen Persönlichkeitsstörungen, beziehungsweise spätere psychische Störungen mit Hilfe der Psychoanalyse bei ihm zu entdecken. Zweitens, im nächsten Unterkapitel wurde der beste Freund Kafkas, nämlich Max Brod, der entgegen seinem letzten Willen seine Texte veröffentlicht hatte, vorgestellt. Drittens, wurde die oft unterschätzte Rolle Kafkas Mutter besprochen und analysiert. Das folgende Unterkapitel mit dem Titel 'Gedanken an Freud natürlich' - zum Vater-Sohn-Konflikt korrespondiert nicht nur mit dem Thema dieser Studie und enthält somit psychoana-lytisch orientierte Versuche Kafkas ausgewählte Werke zu entziffern, sondern führt auch zur Entstehung weitgehender Überlegungen, die in Form eines Exkurses über das Stockholm-Syndrom im nächsten Unterkapitel dargestellt wurden. Der letzte Abschnitt gilt als ein hypo-thetischer Teil dieser Untersuchung, wo die Symptome des Stockholm-Syndroms innerhalb Kafkas Familie vermutet werden. In dem letzten Kapitel wurden die Schlussfolgerungen präsentiert und das Resümee gezogen. Das letzte Zitat sollte jedoch zu weiteren Überlegungen stimulieren, anstatt als eindeutiges Ende verstanden werden. 1., Sigmund Freud - der Begründer der Psychoanalyse: Bild 1. Sigmund Freud (Quelle: - letzter Zugriff 10.05.12). Sigmund Freud, damals Sigismund Schlomo Freud, wurde am 6. Mai 1856 in Freiberg, Mäh-ren damals in Kaisertum Österreich, heute tschechisch P?íbor geboren. Er war das älteste Kind von Jacob Kallamon Freud und Amalia Freud. Beide Eltern waren Juden und Freud fühlte sich, trotz seiner religionskritischen oder sogar atheistischen Weltanschauung, dem Judentum zugehörig. Sein Vater war ein Wollhändler, der wegen der Wirtschaftskrise von 1857, die eigentlich die erste Weltwirtschaftskrise war, Bankrott ging. Die ganze Familie zog, wegen der finanziellen Lage, nach Leipzig und dann gleich nach Wien. Dort in Communal-Real-Gymnasium absolvierte Freud 1873 seine Matur

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