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Gedächtnis ohne Lücken Alzheimervorsorge. Hirnfutter gegen Vergesslichkeit von Schmitz, Margot (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.06.2015
  • Verlag: Verlag Orac im Kremayr & Scheriau Verlag
eBook (ePUB)
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Gedächtnis ohne Lücken

Angst vor Demenz hat fast jeder. Doch wer sich rechtzeitig darum kümmert, dass die Interessen nicht erlahmen, die Glücksgefühle nicht zu kurz kommen und der Körper gesund und fit bleibt, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auch mit 90 noch hellwach im Kopf sein. Margot Schmitz, Autorin des Bestsellers 'Seelenfraß' und Leiterin des renommierten Brainlive Instituts für präventiven Gehirnservice weist in diesem Buch den Weg dazu. Mit 50 bleiben mindestens 15 Jahre für eine Kehrtwende und dafür, den Abstieg zu verhindern. Und es ist nie zu spät, Schadensbegrenzung zu betreiben. - Tests zur Selbsteinschätzung; - ein Essenstraining für genussreiches Essen, das gesund und glücklich macht - mit köstlichen Tipps von Starköchin Lisl Wagner-Bacher; - die besten Nachdenktrainings als Futter fürs Gehirn. All das und mehr findet sich in diesem wertvollen Ratgeber, der Mut macht und zeigt, dass niemand der Alzheimer-Bedrohung hilflos ausgeliefert ist. Univ.-Doz. Dr. Margot Schmitz, Fachärztin für Psychiatrie, Leiterin des Instituts für Psychosomatik und Projektleiterin an der Sigmund-Freud-Privatuniversität. Berät Einzelne, Partner, Unternehmen und Organisationen in Konflikt- und Krisensituationen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 192
    Erscheinungsdatum: 30.06.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783701505845
    Verlag: Verlag Orac im Kremayr & Scheriau Verlag
    Größe: 547 kBytes
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Gedächtnis ohne Lücken

Was das Hirn braucht, um gesund zu bleiben

Was ist normales und was ist vorzeitiges Altern? Wenn man die Menschen fragt, wovor sie sich am meisten fürchten, dann antworten 84%, dass sie vor dem geistigen Verfall, der Abhängigkeit und Hilflosigkeit im Alter die größte Angst haben.

Nicht so sehr die physische Schwäche, sondern vielmehr der geistige Verfall bereitet ihnen Sorgen. Viele haben das Gefühl, der geistige Verfall sei unausweichlich und unaufhaltsam und man könne sich seinem Schicksal nur ergeben. Die Menschen haben keine Erfahrung damit, 90 und älter zu werden. Bis vor kurzer Zeit gab es nur wenige Hochbetagte und sie waren eine bestaunte Ausnahme. Finanziell waren sie keine Gefahr für die Gesellschaft. Doch wenn die zwischen 1946 und 1964 Geborenen im Jahr 2030 zwischen 65 und 85 Jahre alt sein werden, dann werden sie mehr als 20% der Bevölkerung in den reichen Ländern ausmachen. Sie müssen sich im Klaren sein, dass sie ein finanzielles Desaster für die Gesellschaft sein können, wenn sie 90 und 100 Jahre alt sind. Dass die Generation, die so lange lebt, die Weisheit und Einsicht haben wird, sich gesundheitlich so zu erhalten, dass der Generationenvertrag lebbar bleibt, wäre zu wünschen und ist mit unserem Erkenntnisstand auch machbar.

Sowohl für sich selbst als auch den Angehörigen zuliebe ist es notwendig, rechtzeitig für ein möglichst gesundes Altern Verantwortung zu übernehmen, vor allem deshalb, weil es möglich ist. 10% Gehirnverlust ist mit 80 Jahren normal, der zentrale Blutfluss im Hirn ist geringer, senile Plaques (Flecken) in den grauen Zellen und wellige Strukturen beruhen auf normalen Abbauprozessen und sind Teil des Altwerdens. Das ist bei der Haut genauso, Flecken und Falten gehören dazu, wichtig ist, dass die Haut eine gute Schutzschicht bildet und ihren Zweck erfüllt. Die Haut ist der Spiegel der Seele, das ist in diesem Zusammenhang ein stimmiges und gut eingefühltes Bild.

Selbst im schlimmsten Fall, wenn man krebskrank wird, eine schwere chronische Krankheit wie Multiple Sklerose oder Rheuma oder einen Unfall hat, bedeutet die Minimierung der Risikofaktoren immer, dass die Krankheit dann leichter und besser zu überstehen ist. Die Entscheidung, für sich Verantwortung zu übernehmen, heißt, den Körper zu pflegen, zu schützen, gut zu ernähren und den Kopf zu verwenden - für sich und um der eigenen sozialen Verantwortung gerecht zu werden.

Aber was unterscheidet den 90-jährigen Gesunden mit den erwähnten Plaques von dem Senilen, Unselbstständigen, der für sich nichts mehr tun kann? Nein, nicht die Gene, nein, nicht das Schicksal, die präventive Strategie bis 90 unterscheidet die beiden.

Selbstverständlich gibt es Krankheiten, die keine Wahl mehr lassen, die ihren Lauf nehmen und bei denen nur mehr liebevolle Pflege hilft. Wenn es allerdings um die zukünftigen Hochbetagten der Babyboom-Generation geht, ließen sich 50% der Demenzerkrankungen im hohen Alter durch entsprechende gezielte Vorbeugungsmaßnahmen verhindern.
Die neun Elemente der Gehirngesundheit

Das Gehirn wird mit dem Alter langsamer, zweifellos, aber es hat eine sehr hohe Neuroplastizität. Auch das alternde Gehirn kann sich neu modellieren und zerstörte Verbindungen und Nervenzellen ersetzen. Die Bereiche für Lernen und Gedächtnis können neu strukturiert werden, vorausgesetzt, der "alte Hund" will einen "neuen Trick" lernen. Wir haben viele Lernfelder: Sprache, Gedächtnis, Nachdenken, Abstrahieren, Entscheidungen treffen, Assoziationen pflegen, Neugier und Weisheit schulen. Sie alle lassen sich trainieren, vorausgesetzt, der Mensch, der über 90 werden will, will noch denken, fühlen, spüren.

Wer nicht daran glaubt, das Gehirn beeinflussen zu können, wird weniger Aufmerksamkeit darauf verwenden, es auch beeinflussen zu wollen. Ein Beispiel: Ein alternder Läufer, Bergsteiger, Wanderer wird beim Laufen, Gehen, Wandern langsamer werden: Soll er die Bemühung einstellen

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