text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Machtwort Angst, Wut und Ohnmacht überwinden. Klarer denken und entscheiden. Widerstandskraft stärken von Bauer-Jelinek, Christine (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.10.2016
  • Verlag: Verlag Carl Ueberreuter
eBook (ePUB)
16,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Machtwort

Angesichts des Zustandes unserer Welt möchte man schon manchmal ein 'Machtwort' sprechen - in der Politik, am Arbeitsplatz und in der Familie. Doch oft sagen wir nichts, weil Angst oder Wut und blockieren. Wir können diese unangenehmen Gefühle jedoch als hilfreiche Ratgeber nutzen. Sie zu unterdrücken wäre in etwa so sinnvoll, als wollte man einen Brand vermeiden, indem man die Brandmeldeanlage ausschaltet. Die Bestsellerautorin Christine Bauer-Jelinek ist Expertin für die Spielregeln der Macht. In ihrem neuen Buch beleuchtet sie das Verhältnis von Sprache und Macht, analysiert Mechanismen und Manipulation und zeigt Wege auf, wie man privat und im Berufsleben seine Ziele durch eine bessere Nutzung von Kommunikation und Sprache erreichen kann.

Christine Bauer-Jelinek ist renommierter Wirtschaftscoach in Wien, Seminarleiterin und internationale Referentin für Macht-Kompetenz, Gastdozentin an der Donau-Universität Krems, Vorstandsmitglied im Club of Vienna, Bestsellerautorin, u.a. 'Die geheimen Spielregeln der Macht'.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 176
    Erscheinungsdatum: 12.10.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783800079483
    Verlag: Verlag Carl Ueberreuter
    Größe: 990 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Machtwort

VORWORT

Publikationen zum Umgang mit Angst und Wut überschwemmen den Buchmarkt. Auch in Magazinen und im Internet, hochwissenschaftlich oder alltagstauglich erklärt man uns, wie diese negativen Gefühle entstehen und was wir dagegen tun können. Ich beabsichtige daher mit diesem Buch nicht, die Fülle dieser Ratgeberliteratur noch weiter zu vergrößern. In meinen Beratungen und Seminaren hat sich gezeigt, dass den Menschen nicht die Information fehlt, sondern die Orientierung: Es wird zunehmend schwieriger, sich in der Menge der Angebote zurechtzufinden und auszuwählen, welche Methode zu welchem Zeitpunkt hilfreich sein könnte.

Wir benötigen also nicht noch mehr Details, sondern eine Bedienungsanleitung für das Gehirn . Dieses hochkomplexe Organ ist unser einziges Werkzeug, das uns zur Bewältigung von Problemen zur Verfügung steht, und doch widmen wir ihm meist nur wenig Aufmerksamkeit. Wir stellen zwar unser Auto zum Service in die Werkstatt, aktualisieren das Antivirenprogramm auf unserem Computer und nehmen uns ständig vor, unseren Körper mit Essen und Ausgleichssport gesund zu erhalten. Unser Gehirn hingegen wird die längste Zeit sträflich vernachlässigt, weil wir einfach davon ausgehen, dass es von selbst funktioniert. Erst knapp vor seinem altersbedingten Verfall beginnen wir, es mit "Gedächtnistrainings" noch möglichst lange "fit" zu halten. Das ist zwar besser, als auch dann nichts tun, es würde jedoch unser Leben - und das Zusammenleben mit unseren Mitmenschen wie auch in der gesamten Gesellschaft - sehr erleichtern und bereichern, wenn wir unser Gehirn laufend pfleglich behandelten. Dazu zählt nicht nur, es regelmäßig zu "entschlacken" und jene Bereiche zu trainieren, über die wir bereits verfügen, sondern auch, seine ungenützten Potenziale zu heben. In unserem mental-emotionalen System schlummern ungenutzte Fähigkeiten, die wir entdecken und entwickeln können.

Dafür stelle ich eine alltagstaugliche Methode vor, für die ich über Jahrzehnte die Erkenntnisse aus der Psychotherapie, den Seminaren und dem Coaching zusammengetragen, die Techniken geprüft und zu einem überschaubaren System geordnet habe. Daraus wurde eine Schule der Vernunft , die diesen Zugang für möglichst viele Menschen erschließen soll. Den theoretischen und methodischen Unterbau bezeichne ich als Psychosophie ®, weil die Wurzeln gleichermaßen in der Psychologie wie der Philosophie liegen. Der Begriff soll aber auch eine "neue Sophia", eine Wiederentdeckung der Weisheit beschreiben, eine Bewusstwerdung des Geistes oder, wenn man so will, der Seele.

Dieser Arbeit liegt die Überlegung zugrunde, dass ein Modell zwar notwendig sein kann, um Erkenntnisse zu erleichtern und Entwicklungen zu unterstützen, es aber dennoch immer nur eine Hilfskonstruktion bleibt. Ein Modell kann keinen Anspruch auf Dauer erheben, denn Denkgebäude, Theorien und Ideologien bewegen sich ständig weiter und verändern in ihrer komplexen Vielfalt immerzu ihre Form. Methoden entstehen, helfen bestenfalls bei der Bewältigung der jeweils aktuellen Probleme, werden unbrauchbar und geraten wieder in Vergessenheit.

Mit der Entwicklung einer Meta-Vernunft gelingt es uns besser, eine realistische, gesunde Weltsicht zu entwickeln: Wir lernen, unsere Wahrnehmung zu schärfen, mit unseren negativen Gefühlen konstruktiv umzugehen, bessere Entscheidungen zu treffen und Manipulation zu durchschauen. Allerdings verspricht dieser Ansatz kein Leben OHNE Ängste. Anstatt die Illusion zu nähren, dass irgendwann alle nur noch "glücklich" sind, dass man die "Erlösung" erlangen könnte, werden wir erkennen, wie wir mit den Umständen besser zurechtkommen, diese gegebenenfalls aber auch ändern können, ohne sich selbst und seine Umgebung allzu sehr zu belasten. Diese Fähigkeit erleichtert die Einsicht, dass wir weiterhin mit schw

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen