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Stress am Arbeitsplatz - Theoretische Grundlagen, Ursachen, Folgen und Prävention von Allenspach, Marcel (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.01.2005
  • Verlag: Verlag Hans Huber
eBook (ePUB)
16,99 €
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Stress am Arbeitsplatz - Theoretische Grundlagen, Ursachen, Folgen und Prävention

Drei Viertel aller Stress-Situationen ereignen sich am Arbeitsplatz. Doch was ist arbeitsbedingter Stress überhaupt? Wieso sind wir gestresst? Was sind die Folgen von Stress? Wie lässt sich Stress am Arbeitsplatz kurzfristig bewältigen? Wie lässt er sich langfristig vermeiden? Andrea Brechbühler und Marcel Allenspach zeichnen in "Stress am Arbeitsplatz" ein eindrückliches Bild des Phänomens "Stress". Sie erklären fundiert und gut verständlich die etablierten wissenschaftlichen Theorien, katalogisieren die möglichen Ursachen und Folgen von Stress und zeigen anhand von praxisnahen Beispielen, zahlreichen Check-Listen zur Selbsteinschätzung und Arbeitshilfen wirksame und zeitgemäße Bewältigungsstrategien auf. Sie führen unter anderem vor, warum sich Arbeitssucht für niemanden lohnt, was Mobbing wirklich bedeutet, was am Begriff "Work-Life-Balance" eigentlich falsch ist und was ein "Sabbatical" tatsächlich bewirken kann.
In Zeiten, in denen an Arbeitgebende und Arbeitnehmende hohe Anforderungen gestellt werden und der Leistungsdruck täglich steigt, ist dieses kompakte Handbuch eine wertvolle Hilfe zur Verbesserung der persönlichen Arbeitssituation.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 161
    Erscheinungsdatum: 01.01.2005
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783456741925
    Verlag: Verlag Hans Huber
    Größe: 1372 kBytes
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Stress am Arbeitsplatz - Theoretische Grundlagen, Ursachen, Folgen und Prävention

Cannon (1914) bezeichnete Stress als "unspezifische Antwort des Organismus auf die Störung des homöostatischen Gleichgewichts und als den Versuch, dieses Gleichgewicht wiederherzustellen". Selye (1936): "Stress ist keine mechanische, sondern eine individuelle Reaktion des Organismus auf äußere Reize." Lazarus (1966): "Stress ist der Zustand eines Individuums (oder allgemeiner: eines Lebewesens), das sich entweder physisch oder psychisch bedroht sieht." Kagan (1970): "Stress ist der physiologische Zustand, der den Organismus zur Aktion vorbereitet." Levi (1972): "Stress ist die unspezifische Reaktion des Körpers auf irgendeine Anforderung, die an ihn gestellt wird." Janke (1974): "Stress ist ein psychisches oder somatisches Geschehen, das hinsichtlich seiner Intensität und/oder Dauer von der intraindividuellen Normallage abweicht." Kosmolinskij (1976): "Stress ist das System der Reaktionen des Organismus auf emotionale Reize (oder Stressoren) bedeutender Stärke, die gerichtet sind auf die Schaffung eines neuen Adaptionsniveaus oder die Formierung des Verhaltens des Organismus als Antwort auf sich verändernde Bedingungen." Lazarus und Launier (1978): "Stress ist ein Ereignis, bei dem Umwelt oder innere Anforderungen die adaptiven Ressourcen eines Individuums, eines sozialen Systems oder Gewebesystems in Anspruch nehmen oder übersteigen." Sudadov (1981): "Stress ist die Entstehung bei Konfliktsituationen, wenn der Mensch aus verschiedenen Gründen seine führenden sozialen oder biologischen Bedürfnisse nicht befriedigen und die beruflich, sozial, persönlich oder biologisch notwendigen Resultate nicht erreichen kann." Hacker und Richter (1984): "Stress ist die Reaktion auf unannehmbar oder bedrohlich erlebte, konflikthafte Fehlbeanspruchungen, die aus starker Überoder Unterforderung der Leistungsvoraussetzungen beziehungsweise dem 'InFrage-Stellen' wesentlicher Ziele einschließlich sozialer Rollen entstehen." Temml und Hubalek (1995): "Stress ist eine individuelle Reaktion des Organismus auf äußere oder innere Reize, wobei die Reaktion auf den einwirkenden Stressor abhängt von der Einstellung des Einzelnen zu den Belastungen, von der Struktur der Persönlichkeit sowie von der Stabilität des Ichs." Nicht nur Laien, sondern auch Experten definieren also Stress ganz unterschiedlich. Zur näheren Erläuterung unserer weiteren Ausführungen wollen

Grundlagen

wir hier zusätzlich die Begriffe Stressor, Stressreaktion und arbeitsbedingter Stress genauer definieren:
Stressoren
Stressoren sind Objekte, Reize, Ereignisse und Situationen, die bedrohlich sind und zu Schädigungen führen können. Stressoren führen abhängig von ihrer Stärke und unseren Bewältigungsfähigkeiten zu einer Stressreaktion. In welchem Ausmaß uns etwas stresst, hängt also nicht nur vom Stressor selbst ab, sondern auch von unserer Persönlichkeit und unserer momentanen Verfassung.

Auf ein und denselben Stressor können verschiedene Menschen sehr unterschiedlich reagieren. Beispielsweise kann Musik am Arbeitsplatz von einer Person als angenehm und inspirierend empfunden werden, während sich jemand anders dadurch gestört und gestresst fühlt. Allgemein gesagt sind Anforderungen dann stressend, wenn wir annehmen, dass wir diese nur schwer oder gar nicht bewältigen können.

Stressreaktion
Eine Stressreaktion ist ein subjektiver Zustand, der aus der Befürchtung entsteht, eine sehr unangenehme, zeitlich nahe und subjektiv lang andauernde Situation wahrscheinlich nicht vermeiden zu können. Die betroffene Person erwartet, die Situation weder beeinflussen noch durch Einsatz von persönlichen oder äußeren Ressourcen bewältigen zu können.

Eine Stressreaktion umfasst Reaktionen auf verschiedenen Ebenen. Wir reagieren mit unserem ganzen Organismus, unserem Denken, Fühlen und Erleben auf einen Stressor. Arbeitsbedingter Stress/arbeitsbedingte Stressreaktion
Unter Arbeitsbedingtem Stress versteht man Reaktionen auf widrige und sch

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