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Toxische Gefühle Wie wir emotionale Verletzungen heilen können und inneren Frieden finden von Stamateas, Bernardo (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 24.07.2015
  • Verlag: dtv Deutscher Taschenbuch Verlag
eBook (ePUB)
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Toxische Gefühle

Schluss mit Frust Wenn Gefühle uns dominieren und blockieren, wenn sie uns die Energie rauben, dann vergiften sie unser Leben regelrecht. Der Psychologe Bernardo Stamateas hilft uns, solch toxische Emotionen zu erkennen und sie richtig einzuordnen. Es geht um Formen der Angst, chronische Unzufriedenheit, Co-Abhängigkeit, Ärger, Neid, Unsicherheit, depressive Verstimmungen, Frustration, Schmerz, Trauer und Schuldgefühle. Stamateas erläutert mögliche Ursachen und bietet Techniken und Strategien, wie man die destruktiven Emotionen überwinden kann, um ausgeglichener zu werden und freier zu leben. Bernardo Stamateas ist Familientherapeut, Sexologe, evangelischer Theologe und Autor. Er lebt in Argentinien.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 240
    Erscheinungsdatum: 24.07.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783423426930
    Verlag: dtv Deutscher Taschenbuch Verlag
    Originaltitel: Emociones toxicas. Como sanar el daño emocional y ser libres para tener paz interior
    Größe: 1802 kBytes
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Toxische Gefühle

01 Toxische Beklemmungen

Befreie dich von der Angst, glaube daran, dass das, was geschehen soll, selbstverständlich eintreten wird.

Facundo Cabral, argentinischer Protestsänger

Das Gefühl der Beklemmung oder Angst stellt sich ein, wenn wir eine drohende Gefahr wahrnehmen, wenn wir die Zukunft pessimistisch betrachten und uns darauf vorbereiten möchten, ihr gewachsen zu sein.

Die Angst bemächtigt sich zunächst unseres Geistes und dann unseres Körpers. So sind wir vor einer Prüfung erst einmal nervös, und dann stellen sich zum Beispiel die berühmten Kopf- oder Bauchschmerzen ein oder wir beginnen zu schwitzen.

Die normale Angstreaktion erlaubt uns, auf äußeren Druck zu reagieren. Sie wird von einer Furcht begleitet, die wir alle kennen und die uns vor einer Bedrohung oder Gefahr bewahrt. Wenn wir etwa kurz vor einer Prüfung stehen, kann die Angst uns in einen wachsamen Zustand versetzen, damit wir uns besser vorbereiten und lernen können.

Aber was geschieht, wenn wir nicht nur einen Moment der Angst erleben, sondern ständig angespannt sind? Ein übermäßig angespannter Mensch empfindet jede neue Situation, jede Veränderung, jede Herausforderung als eine Qual.

Chronische Angst wirkt toxisch. Beklemmung wird zu einem Problem, wenn dieses Gefühl sich in eine irrationale Panik vor alltäglichen Situationen verwandelt. Dann wird eine toxische Emotion daraus.

Diese Emotion kann die Ursache für Mutlosigkeit, Traurigkeit und sogar für eine Depression sein. Sie kann aber auch zum anderen Extrem führen, zu einem äußerst hektischen Leben. In beiden Fällen erwarten die Betroffenen, dass ihr Umfeld sich ihrem Rhythmus anpasst, was wiederum zu zwischenmenschlichen Problemen führt.
1. Woran denke ich gerade?

Führen Sie den folgenden Selbsttest durch. Überlegen Sie, wie oft Sie angesichts einer stressigen Situation in der Arbeit, vor einer Reise oder einer Prüfung Angst hatten, angespannt waren oder sich große Sorgen gemacht haben. Kommt Ihnen ein solcher Zustand bekannt vor? Wenn wir große Angst vor etwas haben, lassen wir uns schnell entmutigen und glauben möglicherweise, nichts habe einen Sinn oder lohne sich. Spüren wir diese Emotion deutlich, fällt es uns viel schwerer, unsere Ziele zu erreichen. Die Angst hindert uns daran, positive Emotionen wie Freude oder Liebe zu empfinden, und auch, das Leben in vollen Zügen zu genießen.

Falls Sie sich mit alldem identifizieren, sollten Sie sich mit dem nächsten Schritt befassen. Nun geht es darum zu erkennen, woher diese negative Angst stammt. Denn sobald Ihnen das gelingt, können Sie diesen Zustand überwinden und mit den Dingen, die Ihnen widerfahren, möglichst gut und auf die am wenigsten toxische Weise umgehen.

Zunächst werden Sie erkennen, dass alles stets im Kopf beginnt. Haben Sie Ihre Gedanken schon einmal bewusst beobachtet? Falls nicht, sollten Sie sich die Zeit nehmen, um herauszufinden, woran Sie denken und welche Dinge in der Regel dazu führen, dass Ihre Gedanken ständig um etwas kreisen. Hier ist der Schlüssel für Ihre Angst zu finden: In Ihren Gedanken, in den Gedanken, die Ihr Geist irrtümlich als real betrachtet . Obwohl Ihr Verstand weiß, dass sie nicht real sind, glauben Sie auf der emotionalen Ebene daran und empfinden sie somit als real.

Wenn Ihr Geist glaubt, dass etwas Schlimmes passieren wird, sendet er Angstsignale aus. Ein Sprichwort besagt: "Dass die Vögel der Sorge und des Kummers über deinem Haupt fliegen, kannst du nicht ändern. Aber dass sie Nester in deinem Haar bauen, das kannst du verhindern." Sie sollten sich nicht mit all den Dingen belasten, die Ihnen nicht dienlich sind. Lernen Sie stattdessen, alles aus Ihrem Geist zu verbannen, was Ihre Gefühle vergiftet.
2. Warum bezeichnen andere mich als nervös?

Jegliche Ähnlichkeit mit der Realität ist rein zufällig ...

Kein

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