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Die 100 wichtigsten Worte Jesu Wie er sie wirklich gesagt hat von Alt, Franz (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 26.09.2016
  • Verlag: Gütersloher Verlagshaus
eBook (ePUB)
11,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Die 100 wichtigsten Worte Jesu

Jesus neu lesen und wieder besser verstehen
In kompakter Form und konzentriert auf die wichtigsten Worte des Jesus von Nazaret öffnet Franz Alt nun in seinem neuen Buch die Schatzkammer der Evangelien. Dies tut er mit großer Liebe zur Sache und einer bemerkenswerten Genauigkeit, wodurch er u.a. das Vaterunser, die Bergpredigt oder die Worte Christi am Kreuz zu neuem Leuchten bringt, befreit von Übersetzungsungenauigkeiten und späteren Ausschmückungen.
Das Ergebnis wirkt überraschend, mitunter irritierend, aber immer frisch - wie die Michelangelo-Fresken in der Sixtina nach der Restaurierung. Wer Jesus von Nazaret im aramäischen Originalton wiederentdecken möchte, der wird in diesem Buch fündig - und erlebt auf neue Weise die Gegenwartskraft der biblischen Botschaft. Ein Muss für jeden Christen! Und ein Buch, das auf jeden Gabentisch gehört!
- Das neue Buch des Bestseller-Autors
- Die Ergänzung zum Erfolgstitel "Was Jesus wirklich gesagt hat"
- Ein Titel mit Bestsellerpotenzial

Dr. Franz Alt, geboren 1938, Journalist und Buchautor, seit 1968 beim SWR, wo er 20 Jahre das Politmagazin Report Baden-Baden moderierte. Seit 1992 Leitung der Sendereihe "Zeitsprung" im SWF und seit 1997 des Magazins "Querdenker" in 3SAT. Franz Alt ist der am meisten ausgezeichnete deutsche Fernsehjournalist: Goldene Kamera, Bambi, Adolf-Grimme-Preis, Siebenpfeiffer-Preis, Ludwig-Thoma-Medaille, Deutscher und Europäischer Solarpreis, Welt-Windpreis, Menschenrechtspreise, Goldenes Löwenherz, Umweltpreis der Deutschen Wirtschaft, außergewöhnlichster Redner des Jahres u.v.a.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 190
    Erscheinungsdatum: 26.09.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641198183
    Verlag: Gütersloher Verlagshaus
    Größe: 776kBytes
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Die 100 wichtigsten Worte Jesu

Wer war Jesus wirklich?

1. Was sagte Jesus über sich?

"Kein Mensch weiß, wer ich bin,

und kein Mensch weiß, wer Abba ist -

außer - ich will es ihm enthüllen."

(Lk 10,22 / Mt 11,27 RÜ)

Das gesamte und gesammelte Gottvertrauen Jesu ist in diesem Satz enthalten. Er weiß, wer Abba ist, sein Vater, und er will ihn uns enthüllen. Mit einem größeren Geschenk kann uns niemand beglücken. Nach Jesus ist Gott Ur-Licht, Ur-Kraft, Ur-Energie und Ur-Keim alles Lebendigen. Vor allem aber ist er Liebe und Barmherzigkeit. Was aber ist Liebe? Sicher mehr als ein christliches Dogma. Sie ist ein Ideal, das uns beflügelt, eine Sehnsucht, die uns treibt, ein Paradies, von dem auch Atheisten träumen. Liebe, sagt der Dalai Lama, ist das Herz aller Religionen. Jesus sagt: Gott ist Liebe. An Gott zu glauben heißt also, an die Liebe zu glauben. Und an die Liebe zu glauben heißt, an Gott zu glauben. Wenn Jesus vom "Vater" spricht, meint er primär die Mütterlichkeit Gottes. Ein Erbarmen ohne Grenzen und ein Vertrauen ohne Wenn und Aber.

Das größte Rätsel menschlichen Lebens und Fragens ist gelöst. Dafür bürgt niemand anders als der wunderbare junge Mann aus Nazareth selbst. Welch ein Anspruch! Welch ein Vertrauen in die Liebe Gottes zu uns Menschen! Sein Gott ist ein Vater, ein Papi, ein mütterlicher Vater. Welch ein Wort Jesu an seine Schüler und an uns, die Schüler seiner Schüler. Worte mit Ewigkeitswert. Er fühlt sich mit diesem Wort über seinen Vater von diesem voll akzeptiert und liebend angenommen. Nie wurde uns über Gott Wahrhaftigeres, Schöneres, Vertrauenswürdigeres und Menschfreundlicheres gesagt.

Bei seiner Taufe schon, am Jordan bei Johannes, am Beginn seines öffentlichen Auftretens, "sah" Jesus den "Himmel offen" und "hörte" die Stimme seines Vaters sagen: "Du bist mein geliebter Sohn." Für mich ist das die entscheidende Sekunde der Weltgeschichte. Wir haben ein neues Menschenbild, ein neues Gottesbild, ein neues Weltbild: Gott, kein strafender Tyrann, sondern ein liebender Vater und eine liebende Mutter.

Jesus fühlt sich von seinem Vater geliebt und weiß jetzt, dass dieser Gott, der "Herr des Himmels und der Erde" ist. Und er antwortet voller Vertrauen und Zutrauen seinem gütigen Vater: "Ich stimme Dir zu, Vater, Herr des Himmels und der Erde, dass du Ungebildeten offenbart hast, was Gebildeten verborgen ist. Ja, Abba, denn so ist es dein Wille." (Lk 10,21 und Mt 11,25.26 RÜ)

Gerade heute, in einer so genannten "vaterlosen" Gesellschaft (Alexander Mitscherlich) dürfen sich nach dem Zeugnis Jesu alle Menschen von einem väterlichen Gott mit vielen mütterlichen Eigenschaften genau so angesprochen fühlen wie Jesus vor 2 000 Jahren: "Du bist mein geliebter Sohn." Oder: "Du bist meine geliebte Tochter." Gott liebt dich und mich. Er hat uns von Ewigkeit her gewollt. Wir sind Berufene. Unser Hiersein als Kinder Gottes hat einen tiefen Sinn. Keiner und keine werden verloren gehen, alle werden den Weg nach Hause finden, wenn auch erst nach vielen Umwegen und mehreren Wiedergeburten. Jede Wiedergeburt ist unsere nächste Chance. Die Frage aller Fragen an ein gelingendes Leben heißt: Ist der Tod furchtbar oder fruchtbar? Reinkarnation bedeutet, dass am Ende noch lange nicht Schluss ist (zum Thema "Wiedergeburt" siehe Kapitel 60 und 61). Wir können auf diese Weise Worte über Jesus hören, die wir noch nie gehört haben. Der Mann aus Nazareth ist für uns die Brücke zu Gott. Wir existieren, so wie wir sind, nach Gottes Plan: wie auch Jesus. Und so, wie Gott zu Jesus sprach, so spricht er zu uns, wenn wir lernen, mit dem Gehör der Seele zu hören und mit den Augen der Seele zu sehen. Wenn wir lernen, auf unsere Träume zu achten, dann steht auch für uns der "Himmel offen".

Gott selbst ist uns Vater und Mutter: "Abba", Papi und Mami. Diese tiefe Erkenntnis kann in jedem von uns eine ungeheure Lebens- und Li

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