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Himmelskind Ein kleines Mädchen reist in die Ewigkeit von Beam, Christy Wilson (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.02.2016
  • Verlag: SCM Hänssler im SCM-Verlag
eBook (ePUB)
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Himmelskind

Die zehnjährige Annabel Beam hat eine lebensgefährliche Darmkrankheit, für die es keine Heilungschancen gibt. Seit frühester Kindheit muss sie künstlich ernährt werden und ihr Leben wird von Krankenhausaufenthalten und Arztbesuchen bestimmt. Als sie eines Tages mit ihren Schwestern in der Nähe eines Pappelwäldchens spielt, fällt sie in das neun Meter tiefe Loch eines alten Baumes. Wie durch ein Wunder überlebt sie den gefährlichen Sturz ohne einen einzigen Kratzer. Während die Rettungskräfte noch dabei sind, das bewusstlose Mädchen zu bergen, erlebt sie Unglaubliches: Sie reist in den Himmel. Nach ihrer Rettung stellen die ?rzte fest, dass sie vollständig geheilt ist. Christy Wilson Beam erzählt die außergew?hnliche Geschichte des kleinen Mädchens, ihrer Reise in den Himmel und einer unglaublichen Heilung.

Christy Wilson Beam, die Mutter von Anabel, wuchs in Texas/USA auf, wo sie auch heute noch mit ihren drei Töchtern lebt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 208
    Erscheinungsdatum: 03.02.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783775173216
    Verlag: SCM Hänssler im SCM-Verlag
    Originaltitel: Miracles from Heaven
    Größe: 3532 kBytes
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Himmelskind

[ Zum Inhaltsverzeichnis ]
Kapitel 2

Auch wenn er stolpert, wird er nicht fallen, denn der Herr hält ihn fest an der Hand. Ich habe ein langes Leben hinter mir, doch nie habe ich erlebt, dass die, die auf Gott vertrauen, vergessen wurden.

Psalm 37,24-25

Am nächsten Morgen waren wir fest entschlossen, den behandelnden Arzt davon zu überzeugen, dass es für Annabel besser wäre, wenn sie entlassen würde. Aber in Wirklichkeit war es Annabel, die ihn mit ihrem unverkennbaren neuen Lebenswillen überzeugte. Er entließ sie unter der Voraussetzung, dass wir sie gut im Auge behielten, da er sichergehen wollte, dass die neuen Medikamente bei ihr keine schlimmen Nebenwirkungen hatten. Wir erklärten uns bereit, das Wochenende in Boston zu verbringen, damit wir schnell ins Krankenhaus fahren konnten, falls irgendetwas schiefgehen sollte, auch wenn wir dadurch unsere Kreditkarten zusätzlich belasten mussten. Wir nahmen uns ein Zimmer im Hotel gleich nebenan, im Longwood Medical Hotel , und legten den Termin für eine Folgeuntersuchung bei Dr. Anees Siddiqui fest, Dr. Nurkos Kollege in Austin, um eventuell eine Änderung der Medikamente vorzunehmen.

Trotz oder vielleicht gerade wegen der schwierigen Umstände hatten wir ein wunderbares Wochenende als Familie. Tagsüber spazierten wir wie normale Touristen über den Freedom Trail , den "Freiheitspfad" mit seinen Sehenswürdigkeiten aus dem historischen Boston, besuchten das Children's Museum und sahen uns das Aquarium an. Abends bewunderten wir die spektakuläre Weihnachtsbeleuchtung, die man überall in der Stadt sehen konnte, und machten es uns mit Kissen und Decken vor dem Fernseher unseres Hotelzimmers gemütlich. Die Stadt war erfüllt von Weihnachtsliedern, Glockengeläut und fröhlicher, vorweihnachtlicher Betriebsamkeit. Die Mädchen gingen in ihrer kindlichen Weihnachtsfreude auf, denn für die drei Südstaaten-Mädchen war Boston Mitte Dezember das reinste Winter-Wunderland.

Annabel war schwach. Sie verbrachte die meiste Zeit auf den Schultern ihres Vaters und ließ sich von ihm durch die Stadt tragen. Es machte ihr Mühe, zu essen und zu trinken, aber ihre gute Laune kam zurück, ebenso wie meine. Jedes Mal, wenn wir alle aus irgendeinem Anlass losprusteten, was in unserer Familie oft passiert, erfasste mich eine tiefe Freude. Am Montagfrüh redeten Kevin und ich mit dem Arzt, aber wir wollten Annabel nicht mit zum Krankenhaus nehmen. Ihr körperlicher Zustand war nicht schlechter als sonst - sie war blass, ihr Bauch war aufgedunsen, und sie hatte die üblichen chronischen Schmerzen. In seelischer Hinsicht aber wirkte sie sehr zerbrechlich. Wir hatten den Eindruck, dass wir sie im letzten Moment vor einem emotionalen Absturz gerettet hatten, und jetzt wollten wir sie nicht wieder so nah an den Abgrund bringen. Kevin war sehr gut dazu imstande, ihre Vitalfunktionen im Auge zu behalten, und ich war bestens mit den Symptomen vertraut, die auf eine drohende Verschlechterung ihres Zustandes hingedeutet hätten. Wir beschlossen daher, sie mit nach Hause zu nehmen und sie vorerst von dem Spezialisten in Austin weiterbehandeln zu lassen. Annabels gute Freundin Angela, die als Kellnerin im Hotelrestaurant arbeitete, kam kurz vorbei, bevor wir uns am Dienstag auf den Heimweg machten. Annabel hatte ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk für sie dabei: ein aus Pfeifenputzern geflochtenes Armband.

"Das hab ich für dich gemacht, damit du mich nicht vergisst", sagte Annabel und streifte das Armband über Angelas Handgelenk. "Lila, weil das deine Lieblingsfarbe ist, und Pink, weil das meine Lieblingsfarbe ist. Und Weiß ist für Frieden."

Anna schlang ihre Arme um Angela und drückte sie fest. In Angelas Augen konnte ich dieselben Fragen sehen, die auch mich so bedrückten. Später schrieb sie mir in einer E-Mail: "Zum ersten Mal in meinem Leben wusste ich wirklich nicht, was ich sagen sollte. W

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