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Der hermetische Bund teilt mit: Hermetische Zeitschrift Nummer 18 von Hohenstätten, Johannes H. von (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 22.06.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Der hermetische Bund teilt mit:

'Der hermetische Bund teilt mit' ist die einzig magisch-mystische Zeitschrift, welche vollständig auf die universelle Lehre der Hermetik begründet ist. Sie hält sich strikt an die Gesetze des 4-poligen Magneten und erteilt Wissen sowie Hinweise für die Praxis, damit der Leser die Möglichkeit hat, sicher auf seinem heiligen Pfad voranzuschreiten. Inhalt: 1. Guido von List 2. Shri Chimoy und der Guru-Wettbewerb 3. Interview mit Helena Petrowna Blavatsky 4. Der Hüter der Schwelle 5. Ekstase - Teil VII 6. Khan - Hermetische Aufsätze 7. Atlantis 8. Licht vom Osten 9. Lomer über Sebottendorfs Buch 10. Über Brandler-Pracht 11. Eine gerechte Strafe 12. Die Erkenntnis als Befreiung 13. Drei Vortrage über die Bhagavad Gita 14. Vorinstruktionen Der Autor war Schüler und Freund von Anion und Ariane, welche ihn beide auf dem 'Weg zum wahren Adepten' von Franz Bardon meisterlich weiterhalfen. Die beiden Meister gaben ihm den Auftrag, sein Wissen und seine Erfahrungen niederzuschreiben um sie so der Öffentlichkeit preiszugeben.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 100
    Erscheinungsdatum: 22.06.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783741229350
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 857kBytes
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Der hermetische Bund teilt mit:

1. Guido von List

H.S.

Guido Karl Anton List wurde am 5. Oktober 1848 in Wien geboren. Er war der älteste Sohn des aus einer Gastwirtsfamilie stammenden Lederwarenhändlers Karl Anton List. Seine Kindheit und Jugend verbrachte Guido im zweiten Bezirk, dem Judenviertel der habsburgischen Hauptstadt. Lists Erziehung erfolgte nach streng konservativ-katholischen Richtlinien. Nachhaltigen Eindruck hinterließen beim jungen Guido Ausflüge mit den Eltern nach Mähren und in die Umgebung Wiens. Er beginnt zu malen und will Landschaftsmaler werden. Ein Erlebnis aus dem Jahr 1862 bleibt ihm besonders nachdrücklich in Erinnerung. Bei einem Besuch der Katakomben unter dem Wiener Stephansdom zusammen mit dem Vater erlebt er seine erste große "geistige Schauung". Diese Form der Erleuchtung sagt ihm, dass die Kirche auf germanischen Fundamenten stehe - wie der Kölner Dom! - und ihm wäre die Aufgabe übertragen, die verschütteten "ur-religiösen Wurzeln unserer Kultur" freizulegen. Deswegen habe er das Gelübde abgelegt, für Wotan, den obersten Gott der Germanen, einen geistigen Tempel hier auf Erden zu errichten, der die reinen Ursprünge der Religion wiedererwecken soll.

Lists Vater möchte, dass er eine Handelsschule absolvieren sollte. Aber er sucht sich künstlerische und sportliche Ausweichnischen zur ungeliebten wirtschaftlichen Ausbildung. Er malt, dichtet, hält sich viel in der Natur auf. Zwei Jahre lang leitet er die kleine Bühne "Walhalla", und 1871 wurde er Sekretär des Österreichischen Alpenvereins, in dessen Jahresbericht er seine ersten Artikel veröffentlichte. Der Alpenverein war damals betont nationalistisch eingestellt, und durch ihn bekam List Kontakte zu arischvölkischen Kreisen, was seiner Mentalität entsprach. Er kam rasch in den Ruf eines begnadeten Mystikers mit einem Hang zu außergewöhnlichen Aktionen. So ruderte er im Boot mit Gleichgesinnten am 24. Juni 1875 von Wien nach Carnuntum und feierte dort den 1500. Jahrestag des Sieges germanischer Stämme über die Römer. Er meinte dazu, man müsse "einsame Stätten aufsuchen, an denen unbeeinflusst von der Hand des Menschen die Natur alleine waltet" um hellsichtige Erlebnisse zu haben.

Als sein Vater 1877 starb, beendete Guido seine kaufmännische Karriere, verließ den väterlichen Laden und beschloss, auf der Grundlage eines kleinen ererbten Vermögens als freier Journalist zu arbeiten. Am 26. September 1878 heiratete List Helene Förster-Peters und veröffentlichte in den folgenden Jahren Artikel über "Österreichs Landleben, Volksbräuchen und Heraldik" in diversen Magazinen nationaler-österreichischer Volks- und Grundprägung. Seine zwischen 1879 und 1890 erschienenen Artikel beschäftigen sich hauptsächlich mit den Landschaften der Alpen und der Donau als Sinnbilder nationaler Identität.

Da er mit dem Dombaumeister von St. Stephan, Friedrich von Schmidt, befreundet war, verbreiterte er sich auch über architektonische Themen. 1884 veröffentlicht er seinen ersten, einigermaßen missglückten Roman "Ellida". 1888 folgte "Carnuntum. Historischer Roman aus dem 4. Jahrhundert n. Chr." Er stellt darin eine hochstehende germanische Kultur der verkommenen römisch-christlichen Welt gegenüber. Mit diesem Werk gelang List der Durchbruch im völkischen Lager. Der fanatische Deutschnationale Friedrich Wannieck aus Brünn holte ihn als Vortragsredner ebenso wie die deutschvölkischen Vereine in Horn und Salzburg. 1890 starb seine Frau Helene und im selben Jahr begann List für Georg Ritter von Schönerers "Unverfälschte Deutsche Warte" sowie Karl Hermann Wolfs "Ostdeutscher Rundschau" zu schreiben. Schönerer und Wolf waren als Reichstagsabgeordnete die Stars der alldeutschen Bewegung in Österreich und beide waren von Lists Arbeiten begeistert. 1891/1892 publizierte List die "Deutsch-Mythologischen Landschaftsbilder" in zwei Bänden und das Buch "Tauf-Hochzeits- und Bestattungsbräuche und deren Ursprung". In beiden Werken

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