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Du bist dir anvertraut Geistlich und persönlich wachsen von Hinz, Tamara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 19.11.2015
  • Verlag: SCM R.Brockhaus im SCM-Verlag
eBook (ePUB)
12,99 €
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Du bist dir anvertraut

Die meisten von uns haben den Wunsch, ein erfülltes Leben zu führen. Ein Leben, in dem unsere Persönlichkeit und unsere Begabungen bestens zur Entfaltung kommen, Stolpersteine überwunden, Krisen kraftvoll bewältigt und schwierige Veränderungsprozesse gemeistert werden. Als Christen haben wir darüber hinaus das Anliegen, geistlich zu wachsen und Jesus ähnlicher zu werden. Manchmal begegnen uns Menschen, die diesem Ziel schon sehr nahe gekommen sind. Dann fragen wir uns: Wie wird man so? So authentisch, so souverän, so humorvoll, so geradlinig, so stark, so liebevoll und wertschätzend, so unglaublich ... jesusähnlich? Tamara Hinz geht dieser großen Frage nach und macht Lust, das eigene Leben ehrlich anzuschauen, konkrete Schritte zu gehen und nachzuforschen, was die Bibel über geistliches Wachstum sagt. 'Ehrlich, praktisch, lebensklug und auf den Spuren von Jesus unterwegs: Wer diese Mischung anziehend findet, der ist bei Tamara Hinz richtig. Ein genauso kluges wie herausforderndes Buch für Leute, die nicht zufrieden sind mit 08/15-Glauben.' Ulrich Eggers, Geschäftsführer SCM

Tamara Hinz lebt mit ihrem Mann und zwei von vier (fast) erwachsenen Kindern in Schwalmtal am Niederrhein. Die ausgebildete Erzieherin und theologische Mitarbeiterin ist freie Mitarbeiterin beim SCM-Bundesverlag und Buchautorin. Darüber hinaus bietet sie Vorträge und Seminare zu Lebens- und Glaubensfragen an.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 264
    Erscheinungsdatum: 19.11.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783417228014
    Verlag: SCM R.Brockhaus im SCM-Verlag
    Größe: 3688 kBytes
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[ Zum Inhaltsverzeichnis ]
Kapitel 2

Gewollt und geliebt!

Die Ehre Gottes ist der lebendige Mensch.

Irenäus von Lyon

Geliebt! - Immer noch atme ich tief durch, wenn ich diese Aussage über mein Leben höre. Denn für mich ist dieser Zuspruch alles andere als selbstverständlich. Ich habe meine liebenswerten und starken Seiten, mit denen ich ganz passabel und vorzeigbar bin - durchaus. Aber ich kann auch anders. Ich kann anstrengend, schwierig und kontrollierend sein. Manchmal kann ich richtig fies und ungerecht werden. Ich kann dichtmachen, mich abwenden und dem anderen die kalte Schulter zeigen oder mich komplett in meinen Emotionen vergaloppieren. Ich kann in einem Moment sehr selbstüberzeugt sein und im nächsten ein Häufchen Elend, das nach etwas Lob und Anerkennung lechzt. Ich kann rachsüchtig und stolz sein.

Und manchmal, wenn diese unangenehmen und dunklen Seiten aus mir hervorbrechen und andere Menschen mich auf diese Weise kennenlernen, dann packt mich die nackte Angst, ob ich dieses Mal den Bogen nicht überspannt habe. Ob mein Mann, meine Kinder oder gute Freunde und Mitarbeiter sich nicht doch irgendwann von mir abwenden werden und sagen: "Jetzt reicht's! Das Maß ist voll!" Ob nicht doch irgendwann der Punkt kommt, wo der andere geht - weil ich zu weit gegangen bin. Weil ihre Liebe mich nicht aushält.

Ich weiß - und das wird wohl der Grund für meine Angst sein -, dass mir mit Menschen so etwas tatsächlich passieren könnte. Weil es eben Menschen sind und ihre Liebesfähigkeit daher auch begrenzt ist.

Der Einzige, bei dem ich diese Angst nicht habe, ist Jesus. Ich habe bei ihm absolut keine Angst, dass er sich irgendwann vielleicht doch von mir abwenden wird. Ich kenne niemanden, der mich so bedingungslos liebt wie er. Er wird tatsächlich niemals gehen und wird mich niemals alleinlassen. Auch wenn ich es noch so sehr vermasselt habe.

Das Verrückte dabei ist: Ich käme nie auf die Idee, diese bedingungslose Liebe auszunutzen. Im Gegenteil: Diese absolute Sicherheit, die ich bei Jesus erlebe, macht mir Mut, Schädliches loszulassen und Sünde zu überwinden. Spornt mich an, alles für ihn zu geben, was ich habe und zu geben vermag. Diese Liebe zaubert das Beste und Schönste in mir hervor!

Die Überschrift Geliebt! steht aber nicht nur über meinem Leben, sondern über dem Leben eines jeden Menschen. Warum ich das mit großer Gewissheit und aus tiefster Überzeugung sagen kann? Für die Antwort müssen wir einen Blick in die Bibel werfen ("... ohne Bibel geht da nix!") und nachforschen, wie alles begann. Müssen uns ansehen, was es mit dieser Liebe Gottes auf sich hat und ob sie tatsächlich so tragfähig und belastbar ist wie von mir geschildert. So tragfähig, dass wir das Leben, welches uns anvertraut wurde, auf diesem Fundament aufbauen können.

Eine der wichtigsten Grundaussagen über unser Leben finden wir in einer der beiden Erzählungen über die Erschaffung des Menschen.

Da formte Gott, der Herr, den Menschen aus Erde vom Ackerboden und blies in seine Nase den Lebensatem. So wurde der Mensch zu einem lebendigen Wesen.

Dann legte Gott, der Herr, in Eden, im Osten, einen Garten an und setzte dorthin den Menschen, den er geformt hatte. Gott, der Herr, ließ aus dem Ackerboden allerlei Bäume wachsen, verlockend anzusehen und mit köstlichen Früchten, in der Mitte des Gartens aber den Baum des Lebens und den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse.

Und Gott, der Herr, nahm also den Menschen und setzte ihn in den Garten von Eden, damit er ihn bebaue und behüte.

1. Mose 2,7-9.15
Wie alles begann

Mit sehr viel Liebe zum Detail, mit wunderschönen und aussagekräftigen Bildern wird in der Schöpfungserzählung das Wesentliche dessen, was unser Leben ursprünglich ausmacht,

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