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Ein Freund fürs Leben Was Hunde uns über Gott, das Leben und die Liebe zeigen von Wright, H. Norman (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.09.2014
  • Verlag: Verlag der Francke-Buchhandlung
eBook (ePUB)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Ein Freund fürs Leben

Der Bestsellerautor und Seelsorger Norman Wright, selbst begeisterter Hundefreund, zeigt in diesem humorvollen, warmherzigen Andachtsbuch, was wir von unseren vierbeinigen Begleitern über unsere Beziehung zu unseren Mitmenschen und unser Leben mit Gott lernen können. Dabei berichtet er von gewöhnlichen und außergewöhnlichen Erlebnissen mit dem besten Freund des Menschen, die dazu inspirieren, neu über Themen wie Hingabe, Treue und bedingungslose Liebe nachzudenken und unsere Freundschaft mit Gott zu vertiefen. H. Norman Wright ist Seelsorger, Familientherapeut und Autor von mehr als 70 Büchern. Er und seine Frau freuen sich an ihren Kindern und Enkeln, über Gartenarbeit und Angeln, und nicht zuletzt an ihren beiden Golden Retrievern, die Norman zu Therapiehunden ausbilden lässt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 288
    Erscheinungsdatum: 01.09.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783868278873
    Verlag: Verlag der Francke-Buchhandlung
    Originaltitel: Truly devoted
    Größe: 427 kBytes
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Ein Freund fürs Leben

Immer der Nase nach

"Schnüffel nicht da herum! Hör auf damit, hab ich gesagt. Warum musst du immer deine Nase in alles und jedes stecken? Igitt! Das ist so was von widerlich. Sei ein artiger Hund und lass das sein!"

Haben Sie schon mal gehört, wie Hundebesitzer so etwas sagten? Haben Sie selbst schon solche Sätze ausgerufen? Vermutlich ja. Doch wenn wir so reden, verlangen wir von unseren Hunden, ihrem gottgegebenen Wesen zuwiderzuhandeln. Hunde sind so geschaffen, dass sie alles beschnüffeln und beriechen müssen. Die meisten Hundebesitzer verstehen das, aber einige nicht. Einigen ist es peinlich, was die Nase eines Hundes so alles macht, obwohl es dem Hund selbst überhaupt nicht peinlich zu sein scheint.

Es stimmt, Hunde sind ständig am Schnüffeln. Sie riechen hier, da, überall. Wenn es ums Schnüffeln und Riechen geht, kennen sie keine Grenzen. Sie machen es unweigerlich, und sie machen es sehr gut. Ihr Geruchssinn ist tatsächlich viel besser als der unsrige. Wenn Hunde Gott preisen könnten, würde er vermutlich viel Dankesbellen von ihnen hören. Hunde sind olfaktorisch (das bedeutet: den Geruchssinn betreffend) hochbegabt. Verglichen mit ihnen sind wir olfaktorisch gehandicapt. Der Geruchssinn eines Hundes ist tausendfach so stark wie unserer. Hunde entdecken die Welt mithilfe ihrer Nase. Hunde würden vermutlich sagen: "Ich rieche, also bin ich."

Nasen gibt es in verschiedenen Formen und Größen, bei Menschen genauso wie bei Hunden. Einige sind lang und schmal, andere sind breit und knollig. Einige biegen sich leicht nach oben, andere sind schlicht und gerade. Ich kenne nicht viele Hunde, die sich – wie einige Menschen – eine Nasenkorrektur wünschen. Bei den meisten Hunden dominiert die Nase das Gesicht, und genauso dominiert ihr Geruchssinn ihr Gehirn. Er gibt ihrer Welt die Farbe. Unsere Hunde riechen Dinge, die wir nie riechen können. Ihre Nasen sind so beschaffen, dass sie selbst noch die schwächste Spur eines Geruches wahrnehmen können.

Ein Hund bemüht sich normalerweise auch erheblich mehr als wir, Gerüche aufzunehmen. Wir mögen Gerüche unbeachtet an uns vorbeidriften lassen; Hunde nicht. Sie suchen sie, erschnüffeln sie gründlich und richten sich nach ihnen.

Ist Ihnen schon einmal das Hecheln Ihres Hundes aufgefallen? Beim Hecheln fließt die Luft durch die Nasenröhren und wird zur Lunge weitergeleitet. Doch wenn ein Hund schnüffelt, ist das ganz anders. Die Luft wird in den oberen Kammern der Nase aufbewahrt, damit ihr Inhalt ausgewertet werden kann.

Hat Sie schon einmal die Berührung von etwas Nassem und Kaltem, das sich gegen Ihr Gesicht drückte, plötzlich aus dem Schlaf gerissen? Überraschung! Die Nase Ihres Hundes. Haben Sie sich schon mal gefragt, warum Hundenasen kalt und nass sind? Der Grund dafür ist nicht genau bekannt, aber es gibt mehrere Theorien. Eine lautet, dass die Nase nass ist, weil der Hund sie ständig leckt. Eine andere besagt, dass die Nase des Hundes Feuchtigkeit braucht, damit der Nasenschleim die Gerüche einfangen kann. Die Schleimdrüsen fangen die Geruchsmoleküle auf, die dann in die Nase geleitet werden, wo es Zellen gibt, die sich nur damit beschäftigen, die verschiedenen Gerüche zu identifizieren. Um diese Arbeit zu leisten, ist eine Menge Schleim erforderlich.

Eine sehr nette Geschichte, warum Hunde so nasse Nasen haben, ist die folgende:

Es fing alles mit der Sintflut an, als Noah alle Tiere in seine Arche brachte, um sie vor dem steigenden Wasser zu retten. Da die beiden Hunde auf der Arche sowohl sehr gescheit als auch sehr verlässlich waren, übertrug Noah ihnen die Aufgabe, zu patrouillieren und zu melden, wenn etwas nicht in Ordnung war.

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