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Lebe gefährlich! Leidenschaftlich Gott nachjagen von Batterson, Mark (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.03.2015
  • Verlag: SCM R.Brockhaus im SCM-Verlag
eBook (ePUB)
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Lebe gefährlich!

Wer hat eigentlich gesagt, dass Jesus am Kreuz gestorben ist, damit wir mehr Sicherheit haben? Und warum richten so viele von uns sich in ihrem christlichen Glaubensalltag ein, ohne noch viel zu erwarten? Ist unsere Entscheidung für Jesus schon alles gewesen? Es gibt mehr. Für jeden von uns. Wenn wir uns auf das Abenteuer einlassen, Gott mit ganzem Herzen zu folgen, wird uns das in unbekanntes Land führen. Es wird nicht immer einfach sein, vielleicht sogar manchmal gefährlich. Aber es lohnt sich. Nur so können wir unsere Berufung leben und ganze Sache mit Gott machen. Mark Batterson ('Kreiszieher') zeigt, was uns noch daran hindert, Gott kompromisslos nachzujagen. Es ist nie zu spät, loszugehen. Machen Sie den ersten Schritt!

Mark Batterson ist Hauptpastor der National Community Church in Washington, DC, eine der innovativsten Gemeinden Amerikas, die sich z.B. in Kinos oder Cafés versammelt. Zu seinen erfolgreichen Büchern gehören Kreiszieher und Zurück zum wichtigsten Gebot. Mit seiner Frau Lora und seinen drei Kindern lebt er auf dem Capitol Hill.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 176
    Erscheinungsdatum: 05.03.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783417227758
    Verlag: SCM R.Brockhaus im SCM-Verlag
    Originaltitel: Wild Goose Chase
    Größe: 1632kBytes
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Lebe gefährlich!

[ Zum Inhaltsverzeichnis ]

Kapitel 2

Gänsehaut

Aus dem Käfig der Verantwortlichkeit ausbrechen

Die Seele lebt von dem, was sie liebt.

J OHANNES VOM K REUZ

V o r ein paar Jahren überlegte ich, wie ich einmal sterben wollte. Ich weiß, das klingt morbid und erfordert eine Erklärung, also lassen Sie mich erzählen, wie es dazu kam. Ich las von einem Mann namens Wilson Bentley 2 , von dem ich zuvor noch nie gehört hatte. Wir haben keinerlei Gemeinsamkeiten. Und er starb lange vor meiner Geburt. Aber als ich las, wie er gestorben war, beschloss ich, so sterben zu wollen wie er.

Wilson war auf einer Farm in Jericho, Vermont, aufgewachsen und hatte als Junge eine Leidenschaft für Schneeflocken entwickelt. Besessenheit ist vielleicht das bessere Wort. Bei einem Schneesturm flüchten die Menschen in der Regel ins Haus. Nicht so Wilson. Er rannte nach draußen, sobald es anfing zu schneien, fing die Schneeflocken auf schwarzem Samt auf, untersuchte sie unter dem Mikroskop und fotografierte sie, bevor sie schmolzen. Seine erste Mikrofotografie stammt vom 15. Januar 1885.

Unter dem Mikroskop stellte ich fest, dass Schneeflocken ein Wunder an Schönheit sind; und es erschien mir eine Schande, dass diese Schönheit nicht von anderen gesehen und geschätzt werden konnte. Jedes Kristall war ein Meisterwerk und jede war einzigartig. Wenn eine Schneeflocke schmolz, war ihr Muster für immer verloren. So viel Schönheit war dahin und war nirgends festgehalten worden. 3

Wilson war der erste bekannte Schneeflockenfotograf und er folgte seiner Leidenschaft mehr als fünfzig Jahre lang. Er trug eine Sammlung von 5381 Fotografien zusammen, die in seinem Hauptwerk Snow Crystals veröffentlicht wurden. Und er starb eines Todes, der sein Leben widerspiegelte. Wilson "Schneeflocke" Bentley zog sich eine Lungenentzündung zu, als er sechs Meilen durch einen heftigen Schneesturm stapfte. Er starb am 23. Dezember 1931.

Und so möchte ich auch sterben. Nein, nicht an einer Lungenentzündung. Aber ich möchte sterben, während ich das tue, was ich liebe. Ich bin entschlossen, den mir von Gott gegebenen Leidenschaften bis zum Tag meines Todes zu folgen. Das Leben ist zu wertvoll, um sich mit weniger zu begnügen.

Ich bin nicht sicher, ob Ihr Todesdatum das Datum ist, das auf Ihrem Grabstein stehen wird. Die meisten Menschen sterben lange vorher. Unser Sterben beginnt, wenn es in unserem Leben nichts mehr gibt, für das es sich zu leben lohnt. Und wir fangen erst wirklich zu leben an, wenn wir etwas finden, für das wir sterben würden. Das ist irgendwie interessant, oder?

Vielleicht ist das eine Erklärung dafür, warum Jesus so voller Leben war. Es gab so viel oder vielmehr so viele, für die er den Tod in Kauf nahm. Niemand war leidenschaftlicher dem Leben zugewandt als Jesus. Und wir sind herausgefordert, seinem Beispiel zu folgen. Menschen, die Christus nachfolgen, sollten die leidenschaftlichsten Leute auf dieser Erde sein. Und es sollte für uns nicht bloß eine Option sein, den uns von Gott gegebenen Leidenschaften nachzujagen. Es ist unbedingt nötig, wenn wir uns auf die Jagd nach der Wildgans begeben wollen. Dann kann das Abenteuer beginnen.
Verantwortliche Unverantwortlichkeit

Neulich las ich, dass ein Mensch durchschnittlich die Hälfte der Zeit, in der er nicht schläft, an seinem Arbeitsplatz verbringt. Im Laufe des Lebens sind das etwa einhunderttausend Stunden. 4 Angesichts dieser Statistik möchte ich Ihnen zwei Ratschläge mitgeben: Erstens, besorgen Sie sich einen ergonomischen Bürostuhl. Zweitens, und viel wichtiger, streben Sie nicht an, Karriere zu machen.

Wir mach

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