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Mann, unrasiert Wild, echt und berufen von Hager, Marcel (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.09.2016
  • Verlag: SCM R.Brockhaus im SCM-Verlag
eBook (ePUB)
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Mann, unrasiert

Ich rasiere mich, also bin ich!? Dass das zu kurz gegriffen ist, ist offensichtlich. Doch viele Männer definieren sich vor allem über das, was sie tun. Dabei gewöhnen sie sich manchmal ungesunde (Über-)Lebensstrategien an. Die Angst, nicht zu genügen, hindert sie daran, ihre eigentliche Bestimmung als Männer Gottes zu leben. Marcel Hager, Outdoorcoach und Leiter der 4te-Musketier-Bewegung in der Schweiz, zeigt in diesem Buch, dass an erster Stelle immer die Berufung zum Sohn Gottes steht. Und aus dieser sicheren Identität heraus ergibt sich ein Auftrag, der die Welt in Bewegung versetzt. Marcel Hager ist Coach, Referent und Autor, Gründer von FROM SURVIVE TO LIFE Outdoorcoaching und Leiter der christlichen Männerbewegungen DER 4TE MUSKETIER SCHWEIZ und MEN IN MOTION. Er ist verheiratet, Vater von drei Kindern und wohnt in der Nähe von Zürich. 'Ich liebe das Raue und Wilde, Herausforderungen, Neues, Abenteuer und alles, was lebendig macht. Pioniergeist, Tatkraft und Willensstärke gehören zu meiner Person. Menschen herausfordern und fördern, an sie glauben und ihr Potential wecken, ist das, was mich antreibt.' Marcel Hager

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 176
    Erscheinungsdatum: 01.09.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783417228557
    Verlag: SCM R.Brockhaus im SCM-Verlag
    Größe: 4412 kBytes
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Mann, unrasiert

[ Zum Inhaltsverzeichnis ]
2. WIE DER MENSCH SEINE BEDEUTUNG VERLOR

A dam und Eva waren bedeutend in den Augen Gottes. Sie waren von ihm reich gesegnet worden und hatten eine wunderbare Aufgabe bekommen. Doch dieser Zustand sollte nicht dauerhaft sein. Es beginnt damit, dass Gott den Menschen eine einfache Beschränkung auferlegte:

Gott, der Herr, brachte den Menschen in den Garten Eden. Er sollte ihn bebauen und bewahren. Er befahl dem Menschen jedoch: "Du darfst jede beliebige Frucht im Garten essen, abgesehen von den Früchten vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen. Wenn du die Früchte von diesem Baum isst, musst du auf jeden Fall sterben."

1. Mose 2,15-17

Dieses Verbot entfachte in Adam und Eva ein Misstrauen, das gleich darauf auch noch durch eine dritte Partei geschürt wurde:

Die Schlange war das listigste von allen Tieren, die Gott, der Herr, erschaffen hatte. "Hat Gott wirklich gesagt", fragte sie die Frau, "dass ihr keine Früchte von den Bäumen des Gartens essen dürft?"

1. Mose 3,1

Das Ziel der Schlange war jedoch der Tod. Adam und Eva sollten die Früchte des Baumes der Erkenntnis essen, damit sie sterben müssen. Die Schlange wollte, dass die Menschen ihre enge Beziehung zu Gott und damit ihre Bedeutung verlieren. Aus diesem Grund verführte sie Adam und Eva mit einer List:

"Ihr werdet nicht sterben!", zischte die Schlange. "Gott weiß, dass eure Augen geöffnet werden, wenn ihr davon esst. Ihr werdet sein wie Gott und das Gute vom Bösen unterscheiden können."

1. Mose 3,4-5

Die Schlange ließ Adam und Eva glauben, dass das Essen der Frucht sie wie Gott machen würde und dass Gott ihnen daher etwas vorenthalten würde. Die Menschen vertrauten der Schlange und kosteten von der Frucht des verbotenen Baumes.

Doch sie wurden dadurch nicht wie Gott. Im Gegenteil, sie wurden von Gott getrennt und verloren ihre wahre Bestimmung. Wie von Gott vorhergesagt, starben sie einen seelischen, geistlichen und ewigen Tod, indem sie die Gemeinschaft mit Gott verloren.

Dabei hatte Gott den Baum mit den verbotenen Früchten nicht in den Garten gepflanzt, um die Menschen zu Fall zu bringen, sondern um ihnen die Möglichkeit zu geben, sie selbst zu sein, das heißt, frei zu wählen. Denn ohne eigenen Willen und eigene Verantwortung kann es keine echte Beziehung und kein echtes Leben geben. Doch weil die Menschen dieses Leben außerhalb der Beziehung mit Gott suchten, trennten sie sich von Gott.
Adam und Eva heute

Die Geschichte von Adam und Eva ist auch unsere Geschichte. Auch wir entscheiden uns immer wieder, unseren eigenen Weg zu gehen, und verlieren dadurch unsere wahre Bestimmung aus dem Blick.

In diesem Augenblick wurden den beiden die Augen geöffnet und sie bemerkten auf einmal, dass sie nackt waren. Deshalb flochten sie Feigenblätter zusammen und machten sich Lendenschurze.

1. Mose 3,7

Seit diesem Verlust haben wir ein ungestilltes Verlangen danach, an den Ort der tiefen Gemeinschaft mit Gott zurückzukehren, an dem wir nackt, ehrlich, selbstbewusst und frei waren. Der sichere Garten ist uns abhandengekommen, weil wir Gott misstrauten und unsere Sehnsucht nach Leben der eigenen Regie statt der göttlichen unterstellten. Das Vertrauen, die Intimität und die Beziehung mit Gott wurden durch die Sünde verraten und zerbrochen.

Als es am Abend kühl wurde, hörten sie Gott, den Herrn, im Garten umhergehen. Da versteckten sie sich zwischen den Bäumen.

1. Mose 3,8

Die Bibel beschreibt hier eine traurige und gleichzeitig äußerst liebevolle Szene. Ab dem Moment, da wir unseren eigenen Weg gehen, verstecken wir uns vor Gott, weil wir in unserem Innersten wissen, dass wir nicht mehr die sind, die wir eigentlich sein sollten. Doch Gott sucht nach den Menschen. Er rief nach Adam: "Wo bist du?" Dieser

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