text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Nachfolge total von Batterson, Mark (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 07.09.2015
  • Verlag: SCM R.Brockhaus im SCM-Verlag
eBook (ePUB)
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Nachfolge total

Mark Batterson fordert dazu heraus, nicht länger halbe Sache zu machen und im geistlichen Niemandsland stecken zu bleiben, sondern alles für den auf eine Karte zu setzen, der alles in allem ist. Die rettende Gnade ist ein Geschenk - sie kostet nichts, aber fordert alles von uns. Es geht darum, alles für Gott zu geben. Dazu braucht es Mut. Kompromisslose Integrität. Wahre Opferbereitschaft. Oft haben wir Angst, etwas zu verpassen, wenn wir alles in Gottes Hände legen, aber das Gegenteil ist der Fall: Wir verpassen das, was er für uns hat. Doch wenn wir Gott nichts vorenthalten, wird auch er uns nichts vorenthalten.

Mark Batterson ist Hauptpastor der National Community Church in Washington, DC, einer der innovativsten Gemeinden Amerikas, die sich z.B. in Kinos oder Cafés versammelt. Zu seinen erfolgreichen Büchern gehören Kreiszieher und Zurück zum wichtigsten Gebot. Mit seiner Frau Lora und seinen drei Kindern lebt er auf dem Capitol Hill.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 256
    Erscheinungsdatum: 07.09.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783417228069
    Verlag: SCM R.Brockhaus im SCM-Verlag
    Originaltitel: All in
    Größe: 1806 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Nachfolge total

[ Zum Inhaltsverzeichnis ]
KAPITEL 3

Es wird ernst

Nimm täglich dein Kreuz auf dich und folge mir nach.

N ACH L UKAS 9,23

Im Jahr 44 nach Christus ordnete König Herodes an, Jakobus den Älteren mittels Schwert zu enthaupten. Er war der erste der Apostel, der den Märtyrertod fand. 2 Und so nahm das Blutvergießen seinen Lauf. 3 Lukas wurde an einem Olivenbaum in Griechenland erhängt. Der zweifelnde Thomas wurde von einer Lanze durchbohrt. 54 nach Christus ließ der Prokonsul von Hierapolis Philippus foltern und dann kreuzigen, weil seine Frau sich zum Christentum bekehrt hatte, nachdem sie Philippus hatte predigen hören. Dieser predigte sogar noch, während er am Kreuz hing. Matthäus wurde in Äthiopien von hinten erstochen. Bartholomäus wurde in Armenien zu Tode gepeitscht. Jakobus der Gerechte wurde von der südöstlichen Zinne des Tempels in Jerusalem geworfen. Nachdem er den Sturz aus über 30 Metern Höhe überlebt hatte, wurde er von der Menge totgeschlagen. Simon der Zelot wurde vom Gouverneur von Syrien im Jahr 74 gekreuzigt. Judas Thaddäus wurde mit Stöcken in Mesopotamien zu Tode geprügelt. Matthias, der Judas Iskariot ersetzte, wurde gesteinigt und dann enthauptet. Und Petrus wurde auf eigenen Wunsch mit dem Kopf nach unten gekreuzigt. Johannes, der Lieblingsjünger Jesu, ist der einzige Jünger, der eines natürlichen Todes starb, aber auch nur, weil er seine Hinrichtung überlebte. Als ihn ein Bad in kochendem Öl nicht umbrachte, wurde er vom Kaiser Diokletian ins Exil auf die Insel Patmos geschickt, wo er bis zu seinem Tod im Jahr 95 lebte.

Jeder Christ, der in einem Land der westlichen Welt im 21. Jahrhundert lebt, sollte Foxe's Book of Martyrs (dt. "Foxes Buch der Märtyrer"; Anmerk. d. Übers.) lesen. Es ist ein Realitätscheck, der unsere Luxusprobleme in die richtige Perspektive rückt. Das Wort "Risiko" erscheint dabei in neuem Licht; es wird klar, was es wirklich bedeutet, Opfer zu bringen. Im Vergleich erscheinen viele unserer Risiken ziemlich zahm und viele unserer Opfer irgendwie lahm.

Unser normal ist so subnormal, dass normal radikal erscheint. Für die Jünger im ersten Jahrhundert waren normal und radikal Synonyme. Wir haben sie zu Gegensätzen gemacht.

In Lukas 9,23-24 warf Jesus seinen Jüngern den Fehdehandschuh hin. Er wollte sehen, wer dazugehörte und wer nicht. Oder besser: wer alles auf eine Karte setzen wollte.

"Wenn einer von euch mit mir gehen will, muss er sich selbst verleugnen, jeden Tag aufs Neue sein Kreuz auf sich nehmen und mir nachfolgen. Wer versucht, sein Leben zu retten, wird es verlieren. Aber wer sein Leben für mich aufgibt, wird es retten."

Die Jünger verstanden das wörtlich. Wir können es zumindest im übertragenen Sinne verstehen. Ich möchte nicht sagen, dass wir körperlich für Christus sterben werden , sondern dass wir uns selbst sterben müssen . Wenn Jesus am Kreuz hing, können wir zumindest das unsere tragen! Das ist nicht nur unsere größte Verantwortung, sondern auch unser größtes Vorrecht.

Alles, was nicht die völlige Unterstellung unseres Lebens unter die Herrschaft Jesu Christi nach sich zieht, raubt Gott die Ehre, die er fordert und die ihm gebührt. Und es bringt uns selbst um den ewigen Lohn, den Gott für uns bereithält. Wir werden nicht lebendig werden, im wahrsten und vollsten Wortsinn, solange wir uns nicht selbst sterben. Und wir werden uns selbst nicht finden, solange wir uns nicht in der Sache Jesu verlieren.

Es ist Zeit, den Einsatz zu erhöhen. Es ist Zeit, alles auf eine Karte zu setzen. Wenn Jesus nicht Herr über alles ist, dann ist er überhaupt nicht Herr. Es heißt alles oder nichts. Jetzt oder nie.
Das verwestlichte Evangelium

Wir haben das Evangelium verwestlicht oder den

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen

    HOFER life eBooks: Die perfekte App zum Lesen von eBooks.

    Hier findest du alle deine eBooks und viele praktische Lesefunktionen.