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Guss aus Kupferlegierungen Casting Copper-Base Alloys von Brunhuber, Ernst (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.10.2013
  • Verlag: Fachverlag Schiele & Schön
eBook (ePUB)
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Guss aus Kupferlegierungen

Die vorliegende Ausgabe bemüht sich, die wichtigsten Grundlagen und Verfahrensweisen für das Gießen von Kupferlegierungen darzustellen. Umfassende Schrifttumshinweise zur Vervollständigung des Informationsangebotes sind in allen Abschnitten des Buches aufgeführt. Mehr als zwanzig Jahre Forschung des Erstarrungsverhaltens von Legierungen und der innerbetrieblichen Prüfung der Schmelzequalität wurden in der überarbeiteten und erweiterten Neuauflage zusammen mit Darlegungen über die Sandprüfung und über chemische Bindersysteme berücksichtigt. Das Buch 'Guss aus Kupferlegierungen' bietet sowohl dem erfahrenen Schwermetallgießer wie auch den in diesem Industriezweig neu sich Betätigenden wichtige und nützliche Informationen. Mervin T. Rowley, Coordinating Editor (1984)

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 360
    Erscheinungsdatum: 14.10.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783794908790
    Verlag: Fachverlag Schiele & Schön
    Größe: 38565 kBytes
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Guss aus Kupferlegierungen

1 Standardbezeichnungen für Kupfer und Kupferlegierungen

Einleitung

Bisher wurden Kupferlegierungen nach verschiedenen Systemen klassifiziert, darunter mit Buchstaben-Ziffern-Kurzzeichen nach ASTM auf der Basis der Nominalzusammensetzung; außerdem waren Handelsnamen und beschreibende Begriffe wie "Ounce Metal" (Unzenmetall, Rotguss), "Navy M" usw. gebräuchlich. Mit der fortschreitenden technologischen Entwicklung wurden auch neue Legierungen in die Produktion aufgenommen und bestehende Legierungen geändert, so dass die alten Bezeichnungssysteme nicht mehr passten oder missverständlich wurden. Man entwickelte deshalb ein neues System auf der Grundlage einer genauen Angabe der Zusammensetzungsbereiche für jede einzelne Legierung, das heute als das in Nordamerika angewandte Legierungsbezeichnungssystem für Gusserzeugnisse aus Kupfer und Kupferlegierungen eingeführt ist. Anfänglich als dreizifferiges System von der Kupfer- und Messingindustrie konzipiert, wurde es auf ein fünfstelliges Ziffernsystem mit dem Buchstabenvorsatz "C" erweitert, und damit wurde es Bestandteil des genormten Nummernsystems für Metalle und Legierungen. Dieses Nummernsystem wird gemeinsam von der American Society for Testing and Materials (ASTM) und der Society of Automotive Engineers (SAE) geleitet. Die amerikanischen UNS-Normbezeichnungen sind erweiterte Versionen der früheren Legierungsnummern; so wurde z. B. aus der Kupferlegierung Nr. 836 im ursprünglich dreistelligen System jetzt der Werkstoff C 83600 im UNS-System. Da die ehemaligen Bezeichnungen in das UNS-System eingebaut wurden, dürfte es wohl kaum Anlass zu Verwechslungen oder Unsicherheit geben. Das System wird darüber hinaus auch in Australien und Brasilien angewandt.

Das Bezeichnungssystem wird von der Copper Development Association, Inc., verwaltet. Neue Bezeichnungen können aufgenommen werden, wenn neue Kupferwerkstoffe und Kupferlegierungen gebrauchsüblich werden, und umgekehrt werden die Bezeichnungen wieder gestrichen, falls die betreffenden Legierungen an Bedeutung verloren haben sollten. Jedermann kann Änderungen in der Werkstoffliste beantragen; neue Bezeichnungen werden ausgegeben, wenn ein Kupferwerkstoff oder eine Kupferlegierung folgende drei Kriterien erfüllt:

Die vollständige chemische Zusammensetzung muss angegeben sein.
Der Kupferwerkstoff bzw. die Kupferlegierung muss in der Praxis verwendet werden oder ihre Verwendung muss vorgesehen sein.
Die Zusammensetzung darf nicht in die Toleranzbereiche eines schon nummerierten Werkstoffes fallen (Ausnahmen sind möglich bei Standardlegierungen für Länder außerhalb Nordamerikas).
In diesem Bezeichnungssystem sind die gegossenen Kupferwerkstoffe und -legierungen von C 80000 bis C 99999 nummeriert, und die Zusammensetzungen sind in folgende Hauptgruppen eingeteilt:

Kupfergusswerkstoffe: Kupfer mit mindestens 99,3 % Cu.

Hochkupferhaltige Gusslegierungen: Kupferlegierungen mit mehr als 94 % Cu, die für besondere Zwecke auch mit Silber legiert sein können.

Kupfer-Zink-Gusslegierungen: Diese Werkstoffe enthalten Zink als Hauptlegierungselement, allein oder mit anderen in der Liste ausgewiesenen Legierungselementen wie Eisen, Aluminium, Nickel und Silicium. Die Gusswerkstoffe gliedern sich in vier Untergruppen: Kupfer-Zinn-Zink-Legierungen, Manganbronzen (nach amerikanischer Bezeichnung, d. s. hochfeste Kupfer-Zink-Gusslegierungen mit Zusätzen wie Fe, Al und Mn), bleihaltige Manganbronzen (nach amerikanischer Bezeichnung, also hochfeste Kupfer-Zink-Gusslegierungen mit Bleigehalten und Zusätzen) sowie Kupfer-Zink-Silicium-Gusslegierungen Wie erwähnt, beziehen sich die

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