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Car Multimedia Systeme Modell-basiert testen mit SysML von Alt, Oliver (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.07.2009
  • Verlag: Vieweg+Teubner (GWV)
eBook (PDF)
54,99 €
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Car Multimedia Systeme Modell-basiert testen mit SysML

Oliver Alt beschreibt sein Verfahren, Testfälle für den Systemtest von Car Multimedia Systemen automatisiert aus einem speziell konzipierten Systemmodell zu generieren. Neue Ansätze sind dabei die durchgängige Modellierung mit Hilfe von Aktivitätsdiagrammen, die Anwendung funktional gleicher Testfälle auf technisch verschiedene Systeme und der Einsatz der Systembeschreibungssprache OMG SysML

Dr. Oliver Alt promovierte am Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik der Technischen Universität Darmstadt in Kooperation mit der Robert Bosch/Blaupunkt GmbH. Er ist heute als Systemarchitekt für die Continental Teves AG & Co. oHG tätig.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 184
    Erscheinungsdatum: 28.07.2009
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783834895677
    Verlag: Vieweg+Teubner (GWV)
    Größe: 1955kBytes
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Car Multimedia Systeme Modell-basiert testen mit SysML

3.3 Testverfahren (S. 29-30)

Ein Testfall, um Software zu testen, kann auf unterschiedliche Weise ausgeführt werden. Man unterscheidet dabei manuelles und automatisiertes Testen.

3.3.1 Manuelle Tests

Manuelle Testfälle werden komplett durch einen menschlichen Tester ausgeführt und protokolliert. Der Testfall liegt dabei meist in Form einer textuellen Beschreibung vor. Dies kann ein Textdokument oder eine Prüf- oder Checkliste in Form einer Tabelle sein. Der Tester führt die im Dokument beschriebenen Schritte zum Test des Systems durch und beobachtet die Systemreaktion. Die Testergebnisse protokolliert der Tester meist handschriftlich in den Testdokumenten. Manuelles Testen hat den Vorteil, dass zur Durchführung der Tests keine aufwändigen Systeme zur Teststeuerung notwendig sind, die zunächst richtig kon.guriert werden müssen.

Deshalb kann mit dem Test schnell begonnen werden. Große Nachteile ergeben sich jedoch daraus, dass durch die manuelle Ausführung und Protokollierung eine Reproduzierbarkeit der Testfälle bei wiederholter Ausführung kaum gegeben ist.Weitere Nachteile sind der hohe personelle und zeitliche Aufwand beim manuellen Testen. Durch die handschriftliche Protokollierung der Testergebnisse entsteht außerdem ein Medienbruch im sonst EDV-gestützten Entwicklungsprozess, da die Testergebnisse dann per Hand in das EDV-System zurück übertragen werden müssen.

3.3.2 Automatisierte Tests

Bei automatisiert ablaufenden Tests werden spezielle Testsysteme eingesetzt, die in der Lage sind, Testfälle automatisiert auszuführen. Damit dies möglich wird, müssen diese Testfälle in einer formalen Form vorliegen, beispielsweise einer speziellen Testbeschreibungssprache (siehe Abschnitt 3.4), die das Testsystem interpretieren und ausführen kann. Man unterscheidet beim automatisierten Test zwischen voll- und halbautomatischen Testfällen.

Ein vollautomatischer Testfall kann vollständig ohne Eingriff eines menschlichen Testers Systemfunktionen überprüfen. Solche Testfälle können dadurch die Produktivität im Testprozess stark erhöhen, weil sie zum Beispiel jede Nacht laufen können und den aktuellen Stand der Software überprüfen. Bei halbautomatischer Testausführung werden nicht alle nötigen Schritte während des Testens vollautomatisch erledigt. So kann beispielsweise die Uberprüfung der Systemreaktion auf eine automatisch ausgelöste Bedienung durch einen Tester erfolgen, der vom Testsystem gestellte Fragen beantwortet. Dabei werden die Antworten auf die Fragen (Ja oder Nein) automatisch protokolliert und dem Testergebnis hinzugefügt.

Gerade bei Systemen mit Mensch- Maschine-Schnittstelle (HMI) und Audio- und Videoausgaben ist eine automatisierte Bewertung der Testfälle nur mit erheblichem Aufwand, beispielsweise per Mustererkennung zu realisieren. Durch halbautomatisches Testen können Medienbrüche vermieden werden und gleichzeitig lässt sich die Testautomation nach und nach erhöhen. 3.4 Testbeschreibungssprachen fürautomatisierte Tests Formale Beschreibungssprachen für Testfälle ermöglichen eine automatisierte Testausführung. Es existiert heutzutage eine ganze Reihe von solchen Testbeschreibungssprachen. Innerhalb dieses Abschnittes erfolgt eine Betrachtung der standardisierten Testbeschreibungssprachen TTCN-3, dem UML2 Testing Pro.le sowie der speziellen XML-Testbeschreibung für dasWerkzeug CANoe der Fa. Vector Informatik.

Dieses Werkzeug stellt im Bereich der Automobil- und Telematikentwicklung einen Quasi-Standard dar und wird daher hier näher betrachtet. Neben diesen Testbeschreibungssprachen existieren noch diverse weitere, nicht-standardisierte Eigenentwicklungen (z.B. [BBr04]), die für verschiedene spezielle Einsatzzwecke optimiert sind. Natürlich ist es auch denkbar, Testfälle in einer Programmiersprache, wie z.B. Java, C++ oder VisualBasic zu erstellen.

Der Nachteil dabei ist aller

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