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Schöpfung außer Kontrolle Wie die Technik uns benutzt von Olsberg, Karl (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 23.04.2010
  • Verlag: Aufbau Verlag
eBook (ePUB)
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Schöpfung außer Kontrolle

Wenn die Maschinen uns nicht mehr brauchen Immer schneller und unaufhaltsamer ist der technische Fortschritt. Schon heute können wir die uns tagtäglich umgebende Technik kaum noch verstehen. Karl Olsberg stellt als Experte die richtigen Fragen: Sind wir überhaupt die Herren dieser Entwicklung? Sind wir dazu verdammt, in absehbarer Zeit durch unsere Schöpfung versklavt zu werden? Eindrucksvoll belegt er: Auch die Genese der Technik folgt dem evolutionären Prinzip allen Lebens. Schnell drängt sich ein ungeheurer Gedanke auf: der Mensch als Steigbügelhalter auf dem Weg zur Herrschaft der Maschinen. Die Zwangsläufigkeit von Olsbergs Darstellung ist bestechend und beängstigend zugleich. Verständlich fasst er Theorien von Charles Darwin bis zu Richard Dawkins, von Alan Turing, Ray Kurzweil, Stephen J. Gould u.v.a. zusammen und denkt sie konsequent weiter zu dem aufrüttelnden Szenario eines zukünftigen Lebens. Olsberg ist jedoch kein Technikfeind, er warnt lediglich vor der Naivität und Selbstüberschätzung der Menschen. Gleichzeitig zeigt er, wie wir verantwortlich gegenüber unserer Zukunft und der unserer Kinder handeln. Karl Olsberg promovierte über Anwendungen Künstlicher Intelligenz. Er war Unternehmensberater, Marketingdirektor eines TV-Senders, Geschäftsführer und erfolgreicher Gründer mehrerer Start-ups. Heute arbeitet er als Schriftsteller und Unternehmer und lebt mit seiner Familie in Hamburg. Bislang erschienen im Aufbau Taschenbuch seine Thriller 'Das System', 'Der Duft', 'Schwarzer Regen', 'Glanz' sowie 'Die achte Offenbarung'. Mehr vom und zum Autor unter: www.karlolsberg.de

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 297
    Erscheinungsdatum: 23.04.2010
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783841200037
    Verlag: Aufbau Verlag
    Größe: 10082 kBytes
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Schöpfung außer Kontrolle

Teil II Das Schokoladenproblem (S. 129-130)

1. Sind Städte lebendig?

Manchmal muss man ein bisschen Abstand gewinnen, um die Dinge in ihrer Gesamtheit zu erkennen. Stellen Sie sich einen Außerirdischen vor, der zum ersten Mal die Erde besucht - eine völlig fremdartige Lebensform ohne jedes Wissen über unseren Planeten. Er schwenkt in die Umlaufbahn der großen, blauen Kugel ein und richtet seinen Blick nach unten. Wie würde er die Erde wahrnehmen? Zunächst würde er feststellen, dass die Landmassen des Planeten zum Teil von grünem Gestrüpp bedeckt sind.

Dazwischen finden sich vereinzelt große, graubraune Wucherungen, die aus der Entfernung wie Schimmelbefall aussehen. Sie nehmen Energie auf, erzeugen Wärme und nutzen die Stoffe in ihrer Umgebung, um zu wachsen. Sie atmen Gas mit hoher Sauerstoffkonzentration ein und stoßen kohlendioxidhaltiges Gas aus. Sie sind also offensichtlich lebendig. Ihre Ausscheidungen scheinen für das grüne Gestrüpp schädlich zu sein, denn in unmittelbarer Nähe der Wucherungen findet sich nur wenig davon.

Die seltsamen Wucherungen sind miteinander durch dünne Linien verbunden, auf denen, wenn man ganz genau hinsieht, winzige Teilchen hin und her fließen, genau wie die grünen Blutkörperchen in den Adern unseres Außerirdischen. Zwischen den Wucherungen findet also ein Austausch statt, Stoffe werden transportiert. Wenn er in der Lage ist, elektromagnetische Felder zu messen, stellt der Außerirdische fest, dass der Austausch elektrischer Impulse zwischen den Wucherungen noch viel stärker ist.

Sie kommunizieren offenbar miteinander! Die Wucherungen, die den ganzen Planeten überziehen, wirken wie ein einziges riesiges Lebewesen, einem gigantischen Pilzgeflecht vergleichbar. Der Außerirdische entschließt sich, zu landen und sich die Sache aus der Nähe anzuschauen. Dabei stellt er fest, dass die Wucherungen offenbar symbiotische Gemeinschaften aus sehr unterschiedlichen Lebensformen sind. Einige davon kommen als dominante Lebensformen des Planeten in Frage. Beispielsweise der Öltrinker, eine vor allem aus Metall bestehende Spezies, die in vielen verschiedenen Arten existiert und sich über den ganzen Planeten ausgebreitet hat. Wie der Name sagt, ernährt sie sich von Öl, das sie aus seltsamen Futterstellen saugt. Oder der Grasfresser, eine Lebensform, die den ganzen Tag nur herumsteht und sich füttern lässt.

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